Berührend und fesselnd
Eine kleine Familie, lauter unbeantwortete Fragen, eine Reise nach Polen - und damit in die Vergangenheit der eigenen Oma. Liesel will verstehen, was vor ihr da war, was ihre Familie bewegt hat, und begibt sich dabei auf die Suche nach Antworten. Mit im Schlepptau: Der Hilfspleger Jascha aus dem Altenheim und ihre demente Großmutter höchstersönlich. Letzteres macht die Reise gar nicht so unanstrengend. Und Liesel findet dabei etwas ganz anderes, als was sie sich eigentlich erhofft hatte...
Der Roman "Ist doch schön hier" ist unglaublich berührend, die vielen offenen Fragen erzeugen Spannund; immerzu will man wissen: "Was hat es denn damit jetzt auf sich?" und "Was ist damals wirklich passiert?" Nur nach und nach erhalten Liesel und die Leser*innen Antworten. Dafür ist auch die Reise an sich eine Antwort. Denn sie erlaubt Liesel, neue Seiten an sich zu entdecken, sich selbst besser kennenzulernen. Die polnischen Ortschaften durch die die drei kommen sind eindrücklich beschrieben, sodass man glaubt, selbst mit dabei zu sein und die Gefühle der Protagonistin bleiben immer sehr nachvollziehbar und nahbar.
Der Schreibstil von Miriam Burdelski ist ganz besonders - nicht alles wird immer benannt, aber doch versteht man immer, wie viel noch zwischen den Zeilen steht. Die Gefühle und Ambivalenzen der Figuren transportiert sie glaubhaft und lässt sie sehr lebendig wirken.
Ich habe beim Lesen die ein oder andere Trände vergossen und habe sehr mit Liesel und ihrer Familiengeschichte mitgefühlt. Klare Leseempfehlung!
Der Roman "Ist doch schön hier" ist unglaublich berührend, die vielen offenen Fragen erzeugen Spannund; immerzu will man wissen: "Was hat es denn damit jetzt auf sich?" und "Was ist damals wirklich passiert?" Nur nach und nach erhalten Liesel und die Leser*innen Antworten. Dafür ist auch die Reise an sich eine Antwort. Denn sie erlaubt Liesel, neue Seiten an sich zu entdecken, sich selbst besser kennenzulernen. Die polnischen Ortschaften durch die die drei kommen sind eindrücklich beschrieben, sodass man glaubt, selbst mit dabei zu sein und die Gefühle der Protagonistin bleiben immer sehr nachvollziehbar und nahbar.
Der Schreibstil von Miriam Burdelski ist ganz besonders - nicht alles wird immer benannt, aber doch versteht man immer, wie viel noch zwischen den Zeilen steht. Die Gefühle und Ambivalenzen der Figuren transportiert sie glaubhaft und lässt sie sehr lebendig wirken.
Ich habe beim Lesen die ein oder andere Trände vergossen und habe sehr mit Liesel und ihrer Familiengeschichte mitgefühlt. Klare Leseempfehlung!