"Die Schwerkraft der Dinge"
Liesel plante eine Reise durch Deutschland und Polen zu dem ehemaligen Heimatdorf ihrer Großmutter Emmi als Art Selbstfindungstrip, von dem sie voller Zukunftspläne zurückkehren würde. Sie dachte dort vielleicht die Antworten auf ihre komplizierte Familiengeschichte zwischen Emmi und Melanie-Liesels Mutter, und ihr selbst finden zu können.
Jedoch zeigen sich ganz andere Herausforderungen, als der lebensfrohe Altenpfleger Jascha beschließt sie samt ihrer dementen Oma in seinem Auto mitzunehmen. Dadurch sammelt Liesel indes die Erfahrung, dass es wunderschön sein kann, egal wo man ist, wenn man mit Menschen unterwegs ist, die man liebt. Und sie erlebt das erste Mal, dass jemand nur für Liesel selbst da ist. Sie erfährt außerdem gewissermaßen Heilung für ihre ganze schwierige Lebens- und Beziehungssituation vorallem im Zusammenhang mit Melanie.
"Ich bin jemand, mit dem man befreundet sein möchte. Ich bin jemand, der mutig ist. Der diese verrückte Reise macht, mit allem, was dazu gehört. Ich bin jemand, der geliebt wird."
Der Schreibstil ist einfach und gleichzeitig gehoben, die zahlreichen Umschreibungen von kleinen Details beleben das Geschehen und bringen eine angenehme Langsamkeit, die geringfügig langatmig wirkte. Es sind Abschnitte, die Leichtigkeit und Freude beim Lesen bringen und dann zahlreiche die sentimental machen, dramatisch und trostlos erscheinen- eben wie das echte Leben.
Die Aufarbeitung vom Gefühl der Schuld ist genauso gut gelungen, wie die Auseinandersetzung mit offenen Fragen, die zur richtigen Zeit nicht gestellt wurden und regen zu reflektierenden Gedanken mit dem eigenen Leben an.
Zudem war die schwierige Thematik von Demenz bei Angehörigen, genauso wie der Alltag mit diesen sehr lebensnah sowie glaubhaft verpackt und brachte von der Zuseherposition witzige und schräge Situationen mit Emmi.
"Das alles hier ist das Ziel. Jeder Tag, jede Stunde, jeder Moment."
Es wurde erst ab 75% richtig emotional und in den letzten Kapiteln habe ich sogar Gänsehaut bekommen, wodurch sich die Gesamtbewertung, trotz kleiner Längen zu Beginn, so positiv auswirkt.
Das Wort "schön" kann ich jetzt jedoch einige Zeit nicht mehr lesen, es wurde defintiv genügend oft verwendet.
Fazit: Bei diesem Roman lohnt es sich dran zu bleiben, denn das Ende ist ein sehr gefühlvolles Highlight!
Jedoch zeigen sich ganz andere Herausforderungen, als der lebensfrohe Altenpfleger Jascha beschließt sie samt ihrer dementen Oma in seinem Auto mitzunehmen. Dadurch sammelt Liesel indes die Erfahrung, dass es wunderschön sein kann, egal wo man ist, wenn man mit Menschen unterwegs ist, die man liebt. Und sie erlebt das erste Mal, dass jemand nur für Liesel selbst da ist. Sie erfährt außerdem gewissermaßen Heilung für ihre ganze schwierige Lebens- und Beziehungssituation vorallem im Zusammenhang mit Melanie.
"Ich bin jemand, mit dem man befreundet sein möchte. Ich bin jemand, der mutig ist. Der diese verrückte Reise macht, mit allem, was dazu gehört. Ich bin jemand, der geliebt wird."
Der Schreibstil ist einfach und gleichzeitig gehoben, die zahlreichen Umschreibungen von kleinen Details beleben das Geschehen und bringen eine angenehme Langsamkeit, die geringfügig langatmig wirkte. Es sind Abschnitte, die Leichtigkeit und Freude beim Lesen bringen und dann zahlreiche die sentimental machen, dramatisch und trostlos erscheinen- eben wie das echte Leben.
Die Aufarbeitung vom Gefühl der Schuld ist genauso gut gelungen, wie die Auseinandersetzung mit offenen Fragen, die zur richtigen Zeit nicht gestellt wurden und regen zu reflektierenden Gedanken mit dem eigenen Leben an.
Zudem war die schwierige Thematik von Demenz bei Angehörigen, genauso wie der Alltag mit diesen sehr lebensnah sowie glaubhaft verpackt und brachte von der Zuseherposition witzige und schräge Situationen mit Emmi.
"Das alles hier ist das Ziel. Jeder Tag, jede Stunde, jeder Moment."
Es wurde erst ab 75% richtig emotional und in den letzten Kapiteln habe ich sogar Gänsehaut bekommen, wodurch sich die Gesamtbewertung, trotz kleiner Längen zu Beginn, so positiv auswirkt.
Das Wort "schön" kann ich jetzt jedoch einige Zeit nicht mehr lesen, es wurde defintiv genügend oft verwendet.
Fazit: Bei diesem Roman lohnt es sich dran zu bleiben, denn das Ende ist ein sehr gefühlvolles Highlight!