Drei Frauen
Emmi, Melanie und Liesl, drei Generationen alle Frauen sind mit massiven Problemen belastet. Emmi hat Demenz, Melanie ist antriebslos und hat als Mutter von Liesl versagt. Liesl ist gerade 19, ohne Schulabschluss und jobbt in einer Waschanlage. Sie will auf den Spuren ihrer Oma nach Polen, denn die Geschichten die Emmi erzählt sind wunderschön, über eine glückliche Kindheit mit Pferden, Wald und Freundinnen, alles was Liesl nicht kennt.
Überraschend fährt sie nicht allein, Emmi und Jascha ein Altenpfleger fahren mit. Ein Roadtrip in die Vergangenheit, die doch nicht so schön ist wie die Demenz erzählen lässt.
Es sind einige belastende Elemente in diesen Buch zur Sprache gekommen. Eigentlich hoch emotionale Themen aber die Autorin erzählt so zurückhaltend in ihrem Schreibstil, das man sich mehr wie ein Beobachter vorkommt und nicht ins Geschehen hinein gezogen wird. Einerseits ist das gut, denn sonst wäre es teilweise sehr belastend gewesen. Auf der anderen Seite hat mich das Buch nicht ganz abgeholt, weil da diese Distanz war.
Ich hatte schnell ein Urteil über die einzelnen Figuren bei der Hand und musste dann dank Jascha umdenken. Er ist derjenige der die drei Freuen aufs Neue mit einander verbindet. Er hinterfragt oder nimmt es als gegeben hin wenn es die Situation erfordert. Ein enormes Feingefühl ist ihm gegeben und das überträgt sich beim Lesen und dadurch hat sich auch die Meinung vor allem über Melanie geändert.
Überraschend fährt sie nicht allein, Emmi und Jascha ein Altenpfleger fahren mit. Ein Roadtrip in die Vergangenheit, die doch nicht so schön ist wie die Demenz erzählen lässt.
Es sind einige belastende Elemente in diesen Buch zur Sprache gekommen. Eigentlich hoch emotionale Themen aber die Autorin erzählt so zurückhaltend in ihrem Schreibstil, das man sich mehr wie ein Beobachter vorkommt und nicht ins Geschehen hinein gezogen wird. Einerseits ist das gut, denn sonst wäre es teilweise sehr belastend gewesen. Auf der anderen Seite hat mich das Buch nicht ganz abgeholt, weil da diese Distanz war.
Ich hatte schnell ein Urteil über die einzelnen Figuren bei der Hand und musste dann dank Jascha umdenken. Er ist derjenige der die drei Freuen aufs Neue mit einander verbindet. Er hinterfragt oder nimmt es als gegeben hin wenn es die Situation erfordert. Ein enormes Feingefühl ist ihm gegeben und das überträgt sich beim Lesen und dadurch hat sich auch die Meinung vor allem über Melanie geändert.