Eine Reise in die Vergangenheit

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okes Avatar

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Liesel will die Vergangenheit ihrer Oma kennenlernen. Doch da Emmi immer weiter in die Demenz abdriftet, wird es zunehmend schwierig, sich mit ihr über alles Geschehene auszutauschen. Umso wichtiger scheint Liesel die Reise in die ehemalige Heimat ihrer Oma, die sie schon lange geplant hatte. Dass sie sich nun vor einer schier unerfüllbaren Aufgabe sieht, hätte sie damals nie gedacht. Und dass sie nun nicht nur ihre Oma im Schlepptau hat, sondern auch noch den unsympathischen Krankenpfleger macht ihre Reise noch ein Stück weiter ungeplant.

Das Cover ist schlicht und einfach gestaltet, ist passend zu dem Buch gewählt und bringt den Leser in eine leichte Stimmung. Die Sprache ist angenehm und leicht, offen und freundlich. Lediglich Liesel selbst gibt der Handlung einen negativen Touch, in dem sie alles pessimistisch und eher düster sieht. Dies gibt der Geschichte einen leicht schweren Eindruck, der sich leide auch auf den Leser abfärbt und alles ein bisschen träge wirken lässt.

Leider hat mich das Buch nicht so abgeholt wie ich es mir gewünscht hätte.