Eine Reise zurück zu sich
Liesel ist 19 Jahre alt und lebt mit ihrer Mutter Melanie in einer kleinen Sozialwohnung. Regelmäßig besucht sie ihre geliebte Oma Emmi im Pflegeheim und kümmert sich liebevoll um sie. Familie ist für Liesel jedoch kein Ort der Geborgenheit. Zwar war ihre Mutter körperlich immer präsent, doch großgezogen wurde sie von ihrer Oma Emmi. Zu ihr hat Liesel eine tiefe Bindung aufgebaut, eine Nähe, die beide zu Melanie nie entwickeln konnten.
Emmi floh als Kind mit ihrer Familie zu Fuß aus Ostpreußen. Über das, was sie auf dieser Flucht erlebt hat, schwieg sie ihr Leben lang, ebenso über die Identität von Melanies Vater. Auch Liesels eigener Vater ist unbekannt. So wächst sie in einer Familie aus drei Generationen von Frauen auf, die von Geheimnissen und Leerstellen geprägt ist.
Als Emmi an Demenz erkrankt und ins Pflegeheim kommt, beschließt Liesel, sich auf die Spuren ihrer Vergangenheit zu begeben. Sie will den Fluchtweg ihrer Oma bis in ihr Geburtsdorf zurückverfolgen. Doch die Reise entwickelt sich ganz anders als erwartet. Der Altenpfleger Jascha bietet Liesel an, sie ein Stück mitzunehmen und schließlich sitzt auch Emmi mit im Auto. Zu dritt begeben sie sich auf eine Reise, die Liesel so nie geplant hatte. Doch statt Antworten zu finden, wirft die Reise immer neue Fragen auf. Und dann kommt alles anders als gedacht...
Die Geschichte dieser drei Frauen hat mich sehr berührt. Vor allem Liesels Welt wirkt so fragil und ist voller Fragen und Unsicherheiten. Gleichzeitig steckt so viel trockener Humor in diesem Roman, dass man geradezu beschwingt durch die Seiten fliegt. Der Schreibstil ist leicht und flüssig, ohne dabei an Tiefe zu verlieren. Besonders die Figur des polnischen Altenpflegers Jascha hat es mir angetan: Mit seiner unbekümmerten, lebensbejahenden Art bildet er den perfekten Gegenpol zu Liesel. Einen Jascha könnten wir vermutlich alle gut gebrauchen.
Ein sehr bewegender Roman, der trotz seiner ernsten Themen nie schwer wird, sondern Zuversicht und Hoffnung ausstrahlt. Eine absolute Leseempfehlung!
Emmi floh als Kind mit ihrer Familie zu Fuß aus Ostpreußen. Über das, was sie auf dieser Flucht erlebt hat, schwieg sie ihr Leben lang, ebenso über die Identität von Melanies Vater. Auch Liesels eigener Vater ist unbekannt. So wächst sie in einer Familie aus drei Generationen von Frauen auf, die von Geheimnissen und Leerstellen geprägt ist.
Als Emmi an Demenz erkrankt und ins Pflegeheim kommt, beschließt Liesel, sich auf die Spuren ihrer Vergangenheit zu begeben. Sie will den Fluchtweg ihrer Oma bis in ihr Geburtsdorf zurückverfolgen. Doch die Reise entwickelt sich ganz anders als erwartet. Der Altenpfleger Jascha bietet Liesel an, sie ein Stück mitzunehmen und schließlich sitzt auch Emmi mit im Auto. Zu dritt begeben sie sich auf eine Reise, die Liesel so nie geplant hatte. Doch statt Antworten zu finden, wirft die Reise immer neue Fragen auf. Und dann kommt alles anders als gedacht...
Die Geschichte dieser drei Frauen hat mich sehr berührt. Vor allem Liesels Welt wirkt so fragil und ist voller Fragen und Unsicherheiten. Gleichzeitig steckt so viel trockener Humor in diesem Roman, dass man geradezu beschwingt durch die Seiten fliegt. Der Schreibstil ist leicht und flüssig, ohne dabei an Tiefe zu verlieren. Besonders die Figur des polnischen Altenpflegers Jascha hat es mir angetan: Mit seiner unbekümmerten, lebensbejahenden Art bildet er den perfekten Gegenpol zu Liesel. Einen Jascha könnten wir vermutlich alle gut gebrauchen.
Ein sehr bewegender Roman, der trotz seiner ernsten Themen nie schwer wird, sondern Zuversicht und Hoffnung ausstrahlt. Eine absolute Leseempfehlung!