Liesel und Emmi

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brisi Avatar

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Das Buch hat mich sehr berührt und am Schluss sind Tränen geflossen. Es geht um
Liesel, die mit ihrer Mutter und Großmutter in einer kleinen Wohnung in Norddeutschland lebt. Liesels Mutter Melanie war 17 als sie Liesel bekam.
Da ihre Mutter noch so jung und lebensuntüchtig war, hat die Großmutter
die Erziehung der Enkelin übernommen. Jetzt wird Emmi aber langsam dement
und muss seit kurzem in einem Pflegeheim leben. Liesel besucht sie dort jeden
Tag und lernt dabei auch den jungen polnischen Pfleger Jascha kennen.
Da ihre Oma immer von Ostpreußen erzählt, möchte ihr Liesel eine Freude machen
und die Heimat der Oma bereisen. Jascha macht ihr den Vorschlag, sie in seinem Auto
einen alten Lada, mitzunehmen. Die Oma Emmi plant die Reise mit, obwohl Liesel
nicht vorhat, sie mitzunehmen. Als es dann endlich losgeht, bringen sie es nicht
übers Herz, die demente Frau nicht mitzunehmen.
Die Mutter Melanie bleibt zurück und Liesel macht sich Sorgen, ob sie allein
zurechtkommt.
Die Reise wird sehr schön beschrieben und auch die Probleme mit Emmi werden
oft ganz witzig erzählt. Liesel verliebt sich in den unbeschwerten Jascha und er
zeigt ihr, dass das Leben auch schöne Seiten hat, Dann passiert ein schlimmes
Unglück und die Reise ist abrupt beendet.
Wirklich ein empfehlenswertes Buch, das nicht seicht ist und die Charaktere sind gut gezeichnet.
In der Oma Emmi konnte ich auch meine Oma erkennen.