Melancholie der Generationen
Das Cover mit seinen zarten Beige- und Blautönen erinnert mich an einen weiten Ostseestrand. Es strahlt Ruhe aus und gefällt mir sehr gut – lediglich die Titelschrift ist mir etwas zu groß.
Inhaltlich ist das Buch alles andere als leichte Wohlfühllektüre. Demenz, Depression, Flucht, Verwahrlosung und schwierige Familienverhältnisse – es kommt eine Menge zusammen. Trotzdem liest sich die Geschichte dank des flüssigen Schreibstils und des trockenen Humors erstaunlich leicht. Besonders haben mich die liebevolle Beziehung zwischen Liesel und Emmi und die vielen Geheimnisse berührt, die nach und nach ans Licht kommen.
Hierbei sind Melanies Geschichte und Emmis erschütternde Vergangenheit wirklich schwere Kost, und Liesel muss unglaublich viel aushalten. Manchmal schien mir die Fülle an tragischen Themen fast zu viel für ein einziges Buch.
Am Ende angekommen, war ich ziemlich aufgewühlt! Nicht alle Zusammenhänge sind für mich schlüssig geworden, insbesondere Melanies scheinbar unbeschwerte Momente mit Liesel als Kleinkind trotz ihrer Depressionen geben mir Rätsel auf.
Umso mehr bewundere ich, wie die Autorin diese melancholische Geschichte so fesselnd und leicht erzählt, ohne mich als Leserin in die Düsternis hineinzuziehen.
Zum Schluss bleibt ein kleiner Hoffnungsschimmer. Den habe ich mir sehr gewünscht, auch wenn noch einige Fragen offenbleiben.
Inhaltlich ist das Buch alles andere als leichte Wohlfühllektüre. Demenz, Depression, Flucht, Verwahrlosung und schwierige Familienverhältnisse – es kommt eine Menge zusammen. Trotzdem liest sich die Geschichte dank des flüssigen Schreibstils und des trockenen Humors erstaunlich leicht. Besonders haben mich die liebevolle Beziehung zwischen Liesel und Emmi und die vielen Geheimnisse berührt, die nach und nach ans Licht kommen.
Hierbei sind Melanies Geschichte und Emmis erschütternde Vergangenheit wirklich schwere Kost, und Liesel muss unglaublich viel aushalten. Manchmal schien mir die Fülle an tragischen Themen fast zu viel für ein einziges Buch.
Am Ende angekommen, war ich ziemlich aufgewühlt! Nicht alle Zusammenhänge sind für mich schlüssig geworden, insbesondere Melanies scheinbar unbeschwerte Momente mit Liesel als Kleinkind trotz ihrer Depressionen geben mir Rätsel auf.
Umso mehr bewundere ich, wie die Autorin diese melancholische Geschichte so fesselnd und leicht erzählt, ohne mich als Leserin in die Düsternis hineinzuziehen.
Zum Schluss bleibt ein kleiner Hoffnungsschimmer. Den habe ich mir sehr gewünscht, auch wenn noch einige Fragen offenbleiben.