Nach Hause kommen

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Liesel, ihre demente Großmutter Emmi und Jascha, der in Oma Emmis Seniorenheim ausgeholfen hat, machen einen Roadtrip der besonderen Art: Emmi stammt aus Ostpreußen und Liesel wollte schon immer mal in die alte Heimat ihrer Oma. Das Abi ist geschafft und sie will allein los, doch dann sind unverhofft Jascha und Emmi mit an Bord.

Wie die drei miteinander klarkommen, sich annähern und wieder entfernen, was sie erleben und ersehnen, ist in diesem Roman auf eine besonders einfühlsame Weise aus der Sicht von Liesel in der Ich-Form in linearer Zeitperspektive beschrieben.

Die Ereignisse in Liesels Leben, aber auch dem ihrer Mutter und Großmutter haben mich teilweise tief getroffen und so ist dieser wunderbar geschriebene Roman auch keine Wohlfühlliteratur, aber das hoffnungsvolle Ende und Liesels eigene Entwicklung machen Mut.

Die eigenen Wurzeln der Autorin, die ebenfalls in Ostpreußen liegen, wie sie im Nachwort erzählt, sind durchweg spürbar, auch wenn dies keine „Biographie“ ist, vor allem in den wunderschönen Beschreibungen der Natur in Polen.

Totale Leseempfehlung!