rührende Familiengeschichte
Liesel, Mutter Melanie und Oma Emmi, leben schon so lange Liesel denken kann zusammen in einer kleinen Wohnung. Früher hat Emmi sich um alles gekümmert, für den Lebensunterhalt gesorgt, denn Melanie ist, wenn man ehrlich ist, allein nicht lebensfähig. Doch jetzt kämpft Emmi mit oder besser gegen das Vergesse, das ihre Demenzerkrankung mit sich gebracht hat. Sie ist ins Heim Alte Eichen gezogen und lebt in ihrer eigenen, mal mehr, mal weniger verwirrten Welt. Dabei hat Liesel noch so viele Fragen an Emmi. Vielleichtdenkt Liesel, findet sie Antworten an dem Ort, wo Emmi aufgewachsen ist - in Königsberg.
Recht abenteuerlich und nur mit sparsamem Budget beginnen Liesel und Emmi die Reise. Zum Glück fährt Jascha, der Hilfspfleger des Heims mit.
Es sind nicht nur die Beschreibungen von Emmis Demenz, die mich ans Buch gefesselt haben. Es ist auch der mitunter humorvolle Ton, der in die Sätze eingeflossen ist. Dabei ist es, das weiß ich leider aus eigener Erfahrung, eine sehr heimtückische, den Menschen, den man liebt, verändernde Krankheit. Aber vielleicht muss man auch so unvoreingenommen wie Jascha es tut, mit der Krankheit umgehen. Spannung hat sich bei mir lautlos eingeschlichen und zum Weiterlesen gezwungen. Genau wie Liesel wollte ich wissen, wie Emmis Leben wirklich war und warum sie die Liebe und Herzlichkeit, die sie ihrer Enkeltochter Liesel so freigiebig entgegenbringt, ihrer eigenen Tochter nicht geben konnte. Herrlich fand ich es, wie Emmi immer wieder für eine Überraschung sorgt. Ich sage nur Slipeinlagen.
Jascha, den Sohn reicher polnischer Eltern, fand ich als Figur sehr interessant und liebenswert. Wirkt er manchmal sehr oberflächlich, ist er es, der Liesel immer wieder neue Impulse für ihr Denken und Tun gibt. Denn eines ist klar, Liesel hat sich in ihrer Liebe, Dankbarkeit und im Verantwortungsgefühl gegenüber ihrer Omi und Mutter festgefahrenen. Sie selbst, ihr Lebensplan bleibt dabei auf der Strecke. Es ist wirklich ein sehr eindringliches Buch, dass ich genossen habe. Von mir gibt’s 5 Lese-Sterne.
Recht abenteuerlich und nur mit sparsamem Budget beginnen Liesel und Emmi die Reise. Zum Glück fährt Jascha, der Hilfspfleger des Heims mit.
Es sind nicht nur die Beschreibungen von Emmis Demenz, die mich ans Buch gefesselt haben. Es ist auch der mitunter humorvolle Ton, der in die Sätze eingeflossen ist. Dabei ist es, das weiß ich leider aus eigener Erfahrung, eine sehr heimtückische, den Menschen, den man liebt, verändernde Krankheit. Aber vielleicht muss man auch so unvoreingenommen wie Jascha es tut, mit der Krankheit umgehen. Spannung hat sich bei mir lautlos eingeschlichen und zum Weiterlesen gezwungen. Genau wie Liesel wollte ich wissen, wie Emmis Leben wirklich war und warum sie die Liebe und Herzlichkeit, die sie ihrer Enkeltochter Liesel so freigiebig entgegenbringt, ihrer eigenen Tochter nicht geben konnte. Herrlich fand ich es, wie Emmi immer wieder für eine Überraschung sorgt. Ich sage nur Slipeinlagen.
Jascha, den Sohn reicher polnischer Eltern, fand ich als Figur sehr interessant und liebenswert. Wirkt er manchmal sehr oberflächlich, ist er es, der Liesel immer wieder neue Impulse für ihr Denken und Tun gibt. Denn eines ist klar, Liesel hat sich in ihrer Liebe, Dankbarkeit und im Verantwortungsgefühl gegenüber ihrer Omi und Mutter festgefahrenen. Sie selbst, ihr Lebensplan bleibt dabei auf der Strecke. Es ist wirklich ein sehr eindringliches Buch, dass ich genossen habe. Von mir gibt’s 5 Lese-Sterne.