Was für ein berührender Roman!
Ein Buch prall gefüllt mit Emotionen! Noch nie habe ich einen so tief traurigen Roman gelesen, der mich doch sehr nachdenklich hinterlässt.
Die 19jährige Liesel lebt mit ihrer arbeitslosen Mutter zusammen. Die Großmutter, die ursprünglich auch mit ihnen zusammen lebte, ist mittlerweile wegen ihrer Demenz im Altersheim. Liesel, die von ihr großgezogen worden ist, versucht noch so viel wie möglich aus ihrer Vergangenheit zu erfahren.
Sie will deshalb nach Ostpreußen, um der Vergangenheit auf die Spur zu kommen. Entgegen aller Pläne kommen Emmi (die Großmutter) und Jascha (der der polnische Altenpfleger) mit.
Die Reise hält viele Überraschungen bereit und auch die Zeit nach der Reise. Aber dazu möchte ich nicht zu viel verraten.
Ich war während des Lesens immer wieder hin- und hergerissen, wie mir das Buch gefällt.
Der Schreibstil ist sehr angenehm. Sehr flüssige, eingängige Sprache – es las sich so hintereinander weg. Die kurzen Kapitel verführten dazu, das Buch nicht mehr aus der Hand legen zu wollen. Genauso wünscht man sich das!
Das Cover finde ich sehr ansprechend! Die Inhaltszusammenfassung auf der Buchrückseite trifft allerdings nicht den Kern der Geschichte.
Die hochgradig frustrierte und wenig lebenslustige 19jährige Ich-Erzählerin fand ich stellenweise belastend. Mir fehlten zwischendurch mal Lichtblicke, auch wenn die ganze Geschichte einigermaßen versöhnlich endete.
Ich empfehle den Roman allen, die sich mit Nachkriegstraumata, der Sprachlosigkeit der Nachkriegsgeneration und dem Umgang mit Demenz beschäftigen möchten.
Die 19jährige Liesel lebt mit ihrer arbeitslosen Mutter zusammen. Die Großmutter, die ursprünglich auch mit ihnen zusammen lebte, ist mittlerweile wegen ihrer Demenz im Altersheim. Liesel, die von ihr großgezogen worden ist, versucht noch so viel wie möglich aus ihrer Vergangenheit zu erfahren.
Sie will deshalb nach Ostpreußen, um der Vergangenheit auf die Spur zu kommen. Entgegen aller Pläne kommen Emmi (die Großmutter) und Jascha (der der polnische Altenpfleger) mit.
Die Reise hält viele Überraschungen bereit und auch die Zeit nach der Reise. Aber dazu möchte ich nicht zu viel verraten.
Ich war während des Lesens immer wieder hin- und hergerissen, wie mir das Buch gefällt.
Der Schreibstil ist sehr angenehm. Sehr flüssige, eingängige Sprache – es las sich so hintereinander weg. Die kurzen Kapitel verführten dazu, das Buch nicht mehr aus der Hand legen zu wollen. Genauso wünscht man sich das!
Das Cover finde ich sehr ansprechend! Die Inhaltszusammenfassung auf der Buchrückseite trifft allerdings nicht den Kern der Geschichte.
Die hochgradig frustrierte und wenig lebenslustige 19jährige Ich-Erzählerin fand ich stellenweise belastend. Mir fehlten zwischendurch mal Lichtblicke, auch wenn die ganze Geschichte einigermaßen versöhnlich endete.
Ich empfehle den Roman allen, die sich mit Nachkriegstraumata, der Sprachlosigkeit der Nachkriegsgeneration und dem Umgang mit Demenz beschäftigen möchten.