Zu viel Hochglanz, zu wenig Leben
Die Leseprobe zu Jamal Musialas Buch hinterlässt einen ernüchternden Eindruck. Die Grundidee, den steinigen Weg zum Profisportler greifbar zu machen, verpufft leider schnell in einer Aneinanderreihung von Klischees und einer künstlich auf Hochglanz polierten Idylle.
Was einer solchen Erzählung das Fundament geben müsste – echte Zweifel, ungeschönte Frustrationen und das Scheitern an unüberwindbaren Mauern –, wird komplett ausgespart. Selbst kleine Zwischenfälle wie ein zerstörter Fernseher werden sofort mit verständnisvollem Lächeln abgefedert, statt einmal die unausweichlichen Reibungen zu zeigen, die ein solch extremer Lebensentwurf für eine Familie tatsächlich bedeutet. Jeder Schritt wirkt vorherbestimmt, jeder Nachbar freundlich und jedes Talent von Anfang an uneingeschränkt anerkannt.
Hinzu kommt ein stark pädagogisch gefärbter Tonfall voller bemühter Ausrufe und braver Lebensweisheiten, der an jeder Ecke die ordnende Hand eines Co-Autors durchscheinen lässt. Das nimmt der Geschichte jegliche Authentizität und Tiefe. Eine Lektüre, die nur das bequeme Trugbild eines absolut reibungslosen Aufstiegs bedient und sich weigert, dem ungeschminkten, fordernden Alltag ins Gesicht zu blicken, bietet schlichtweg keinen echten Gehalt. Aus genau diesem Grund weckt die Leseprobe bei mir keinerlei Interesse, das Buch weiterzulesen.
Was einer solchen Erzählung das Fundament geben müsste – echte Zweifel, ungeschönte Frustrationen und das Scheitern an unüberwindbaren Mauern –, wird komplett ausgespart. Selbst kleine Zwischenfälle wie ein zerstörter Fernseher werden sofort mit verständnisvollem Lächeln abgefedert, statt einmal die unausweichlichen Reibungen zu zeigen, die ein solch extremer Lebensentwurf für eine Familie tatsächlich bedeutet. Jeder Schritt wirkt vorherbestimmt, jeder Nachbar freundlich und jedes Talent von Anfang an uneingeschränkt anerkannt.
Hinzu kommt ein stark pädagogisch gefärbter Tonfall voller bemühter Ausrufe und braver Lebensweisheiten, der an jeder Ecke die ordnende Hand eines Co-Autors durchscheinen lässt. Das nimmt der Geschichte jegliche Authentizität und Tiefe. Eine Lektüre, die nur das bequeme Trugbild eines absolut reibungslosen Aufstiegs bedient und sich weigert, dem ungeschminkten, fordernden Alltag ins Gesicht zu blicken, bietet schlichtweg keinen echten Gehalt. Aus genau diesem Grund weckt die Leseprobe bei mir keinerlei Interesse, das Buch weiterzulesen.