Gespannt auf mehr :)
Die Leseprobe beginnt mit Romy, die vor 15 Jahren einen Buchclub in ihrer Schule gründen möchte. Sie hat sich unglaublich viel Mühe gegeben, Bücher vorbereitet und sogar kleine Geschenke für die Teilnehmer eingepackt. Trotzdem erscheint zunächst niemand. Man merkt sofort, wie unsicher Romy ist und wie sehr sie sich eigentlich wünscht, dass jemand kommt und ihre Begeisterung für Bücher mit ihr teilt. Bücher bedeuten ihr sehr viel und sie beschreibt sie als Freunde, als Zuhause und gleichzeitig als Freiheit. Diese Vorstellung fand ich sehr schön, weil man dadurch direkt versteht, welche Bedeutung Bücher für Romy haben.
Dann kommt Pascal aus der Parallelklasse und zunächst scheint es so, als würde sich Romys Wunsch doch noch erfüllen. Er interessiert sich tatsächlich für den Buchclub und fragt sie sogar, warum sie so gerne liest. Dadurch entsteht kurz eine besondere Verbindung zwischen den beiden. Umso schlimmer fand ich es, als sich herausstellt, dass Pascal sie die ganze Zeit vorgeführt hat. Er und andere Jugendliche haben Romy heimlich gefilmt und ihre Worte anschließend im Klassenchat verbreitet. Die Situation hat mich beim Lesen wirklich mitgenommen, weil man merkt, wie sehr sie sich in diesem Moment schämt und verletzt fühlt. Gerade weil sie vorher so mutig war und sich getraut hat, ihre Gedanken über Bücher offen zu erzählen, wirkt der Verrat von Pascal besonders gemein.
Danach macht die Geschichte einen großen Zeitsprung und wir treffen Romy 15 Jahre später wieder. Sie arbeitet mit ihrem Opa in einem Buchladen, der gleichzeitig ein ganz besonderer Ort für sie und ihre Familie ist. Besonders die Verbindung zu ihrer verstorbenen Oma wird hier deutlich. Gleichzeitig steht der Laden vor großen finanziellen Problemen und sie bekommen sogar die Kündigung des Mietvertrags. Dadurch bekommt die Geschichte neben der persönlichen Vergangenheit auch direkt einen größeren Konflikt.
Interessant fand ich auch, dass Romy offenbar noch immer mit ihrer Unsicherheit aus der Schulzeit zu kämpfen hat. Eine Lesung für Kinder ist für sie eigentlich eine schöne Gelegenheit, aber gleichzeitig macht sie ihr große Angst. Als dann ein fremder Mann mit einer Kamera in den Laden kommt und alles für seine Social-Media-Inhalte filmt, eskaliert die Situation. Gleichzeitig merkt man aber, dass zwischen Romy und diesem Mann trotz des Ärgers eine gewisse Spannung entsteht. Später stellt sich heraus, dass er Max heißt und plötzlich sogar im Laden mithilft.
Insgesamt hat mich die Leseprobe mehr angesprochen, als ich zunächst erwartet hätte. Besonders Romy finde ich interessant, weil sie trotz ihrer Unsicherheit immer wieder versucht, über sich hinauszuwachsen. Die Kombination aus Büchern, einer besonderen Familiengeschichte, alten Verletzungen, einem bedrohten Buchladen und einer möglichen Liebesgeschichte mit Max macht mich neugierig darauf, wie es weitergeht. Vor allem möchte ich wissen, ob Romy es schafft, ihre Erfahrungen aus der Vergangenheit hinter sich zu lassen und gleichzeitig den Buchladen und damit ihr Zuhause zu retten.
Dann kommt Pascal aus der Parallelklasse und zunächst scheint es so, als würde sich Romys Wunsch doch noch erfüllen. Er interessiert sich tatsächlich für den Buchclub und fragt sie sogar, warum sie so gerne liest. Dadurch entsteht kurz eine besondere Verbindung zwischen den beiden. Umso schlimmer fand ich es, als sich herausstellt, dass Pascal sie die ganze Zeit vorgeführt hat. Er und andere Jugendliche haben Romy heimlich gefilmt und ihre Worte anschließend im Klassenchat verbreitet. Die Situation hat mich beim Lesen wirklich mitgenommen, weil man merkt, wie sehr sie sich in diesem Moment schämt und verletzt fühlt. Gerade weil sie vorher so mutig war und sich getraut hat, ihre Gedanken über Bücher offen zu erzählen, wirkt der Verrat von Pascal besonders gemein.
Danach macht die Geschichte einen großen Zeitsprung und wir treffen Romy 15 Jahre später wieder. Sie arbeitet mit ihrem Opa in einem Buchladen, der gleichzeitig ein ganz besonderer Ort für sie und ihre Familie ist. Besonders die Verbindung zu ihrer verstorbenen Oma wird hier deutlich. Gleichzeitig steht der Laden vor großen finanziellen Problemen und sie bekommen sogar die Kündigung des Mietvertrags. Dadurch bekommt die Geschichte neben der persönlichen Vergangenheit auch direkt einen größeren Konflikt.
Interessant fand ich auch, dass Romy offenbar noch immer mit ihrer Unsicherheit aus der Schulzeit zu kämpfen hat. Eine Lesung für Kinder ist für sie eigentlich eine schöne Gelegenheit, aber gleichzeitig macht sie ihr große Angst. Als dann ein fremder Mann mit einer Kamera in den Laden kommt und alles für seine Social-Media-Inhalte filmt, eskaliert die Situation. Gleichzeitig merkt man aber, dass zwischen Romy und diesem Mann trotz des Ärgers eine gewisse Spannung entsteht. Später stellt sich heraus, dass er Max heißt und plötzlich sogar im Laden mithilft.
Insgesamt hat mich die Leseprobe mehr angesprochen, als ich zunächst erwartet hätte. Besonders Romy finde ich interessant, weil sie trotz ihrer Unsicherheit immer wieder versucht, über sich hinauszuwachsen. Die Kombination aus Büchern, einer besonderen Familiengeschichte, alten Verletzungen, einem bedrohten Buchladen und einer möglichen Liebesgeschichte mit Max macht mich neugierig darauf, wie es weitergeht. Vor allem möchte ich wissen, ob Romy es schafft, ihre Erfahrungen aus der Vergangenheit hinter sich zu lassen und gleichzeitig den Buchladen und damit ihr Zuhause zu retten.