Zwischen Fremdscham und Herzklopfen

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sandra.liest.gerne Avatar

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“Jede Seite an dir” packt mich vor allem wegen Romy. Der Prolog zeigt eine Verletzlichkeit, man ahnt sofort, dass diese alte Wunde sie bis heute prägt, wenn sie 15 Jahre später kaum den Mut findet, vor drei Kindern laut vorzulesen. Genau dieser Wandel macht mich neugierig: Wie wird aus dem schüchternen Mädchen, das sich am liebsten unsichtbar macht, eine Frau, die am Ende für ihren Buchladen und sich selbst einsteht? Als Max mit seiner Kamera hereinplatzt, kommt kurz Fremdscham auf – ich möchte ihm am liebsten selbst das Handy aus der Hand nehmen. Wie soll man diesen Typen bloß sympathisch finden können? Nun möchte ich unbedingt wissen, wie Romy über sich hinauswächst und ob Max sie am Ende wirklich verdient.