Leider konnte mich das Buch nicht überzeugen
In "Jede Seite an dir" von Jana Crämer geht es um Romy, deren Erwachsenenleben noch immer von den schlimmen Mobbingerfahrungen geprägt ist und die sich deshalb am liebsten vor Menschen versteckt. Sie führt gemeinsam mit ihrem Großvater eine Buchhandlung, die kurz vor der Insolvenz steht. Eines Tages taucht Max in der Buchhandlung auf, der für seinen Job als Influencer einfach eine cozy Location für ein paar Storys sucht und mit Büchern nichts weiter anfangen kann.
Trotzdem verlieben sich Romy und Max wahnsinnig schnell ineinander - bzw. vor allem Max in Romy und dies ist schon mein erster Kritikpunkt. Ich konnte absolut nicht nachvollziehen, wann und warum Max sich in Romy verliebt haben soll und vor allem, welche Eigenschaften an Romy dazu geführt haben könnten. Wie eingangs erwähnt, ist Romy eine zurückgezogene, verschlossene Person, die aus Selbstschutz niemanden an sich ranlässt und gleichzeitig immer das Gefühl hat, nicht gut genug und klein und leise sein zu müssen. Sie wird von der Autorin nahezu überhaupt nicht beschrieben, außer ihrer Unsicherheit gibt es keinen einzigen Charakterzug, den man als Leserin kennenlernt. Max hingegen wird als gutaussehender Frauenschwarm, der "jede haben könnte" dargestellt. Trotzdem gibt es auch zu keiner Zeit Einblick in Romys Gedanken, was genau sie jetzt an ihm fasziniert und vor allem, ab welchem Zeitpunkt. Zu Beginn steht sie ihm nämlich extrem kritisch gegenüber.
Max will ein Buch schreiben und Romy soll ihm auf einer Promo-Reise helfen, im Gegenzug will er auf seinen Social Media Kanälen die Werbetrommel für ihre Buchhandlung rühren. Auch hier kam nicht deutlich raus, wann und wie er dieses Buch schreiben will, plötzlich war sogar von ihrem gemeinsamen Projekt die Rede, obwohl sie nie aktiv darüber gesprochen hatten. Auch wofür genau diese Reise da war, blieb unklar.
Aufgrund von Romys Unerfahrenheit fand ich auch die spicy Szenen, die überraschend detailliert waren, eher als unangenehm. Vor allem, dass Romy wohl ihr Wissen aus Dark Romance Büchern hatte, empfand ich nahezu als verstörend.
Der Schreibstil ist flüssig und geprägt von Aufzählungen, zum Ende des Buches häuften sich leider die Tippfehler.
Ich habe die Grundidee des Buches, die gerade im sehr berührenden Prolog gut eingeführt wird, schon verstanden und es gab ein Kapitel (42) am Ende, das sehr gut dazu passte und wirklich berührend war. Die Geschichte drum herum, diese Reise und die Lovestory zwischen Romy und Max konnten mich aber leider überhaupt nicht abholen. Ich hätte mir anhand des Prologs und auch anhand des Klappentextes einfach eine andere Gewichtung der Themen im Buch gewünscht. So kann ich leider keine Empfehlung aussprechen, schade.
Trotzdem verlieben sich Romy und Max wahnsinnig schnell ineinander - bzw. vor allem Max in Romy und dies ist schon mein erster Kritikpunkt. Ich konnte absolut nicht nachvollziehen, wann und warum Max sich in Romy verliebt haben soll und vor allem, welche Eigenschaften an Romy dazu geführt haben könnten. Wie eingangs erwähnt, ist Romy eine zurückgezogene, verschlossene Person, die aus Selbstschutz niemanden an sich ranlässt und gleichzeitig immer das Gefühl hat, nicht gut genug und klein und leise sein zu müssen. Sie wird von der Autorin nahezu überhaupt nicht beschrieben, außer ihrer Unsicherheit gibt es keinen einzigen Charakterzug, den man als Leserin kennenlernt. Max hingegen wird als gutaussehender Frauenschwarm, der "jede haben könnte" dargestellt. Trotzdem gibt es auch zu keiner Zeit Einblick in Romys Gedanken, was genau sie jetzt an ihm fasziniert und vor allem, ab welchem Zeitpunkt. Zu Beginn steht sie ihm nämlich extrem kritisch gegenüber.
Max will ein Buch schreiben und Romy soll ihm auf einer Promo-Reise helfen, im Gegenzug will er auf seinen Social Media Kanälen die Werbetrommel für ihre Buchhandlung rühren. Auch hier kam nicht deutlich raus, wann und wie er dieses Buch schreiben will, plötzlich war sogar von ihrem gemeinsamen Projekt die Rede, obwohl sie nie aktiv darüber gesprochen hatten. Auch wofür genau diese Reise da war, blieb unklar.
Aufgrund von Romys Unerfahrenheit fand ich auch die spicy Szenen, die überraschend detailliert waren, eher als unangenehm. Vor allem, dass Romy wohl ihr Wissen aus Dark Romance Büchern hatte, empfand ich nahezu als verstörend.
Der Schreibstil ist flüssig und geprägt von Aufzählungen, zum Ende des Buches häuften sich leider die Tippfehler.
Ich habe die Grundidee des Buches, die gerade im sehr berührenden Prolog gut eingeführt wird, schon verstanden und es gab ein Kapitel (42) am Ende, das sehr gut dazu passte und wirklich berührend war. Die Geschichte drum herum, diese Reise und die Lovestory zwischen Romy und Max konnten mich aber leider überhaupt nicht abholen. Ich hätte mir anhand des Prologs und auch anhand des Klappentextes einfach eine andere Gewichtung der Themen im Buch gewünscht. So kann ich leider keine Empfehlung aussprechen, schade.