Nicht perfekt, aber wunderbar gemütlich

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oberfuchs Avatar

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Das Cover von Jede Seite an dir überzeugt mich auf den ersten Blick leider nicht ganz. Zwar gefallen mir die Farben, das Design ist mir persönlich jedoch etwas zu kitschig gestaltet.

Ganz anders sieht es bei der Geschichte aus, die meiner Meinung nach genau die richtige Prise Kitsch mitbringt, die man sich von einer (Vor-)Weihnachtslektüre wünscht.

Der Einstieg ist zunächst sehr emotional, da Romy aufgrund ihrer Liebe zu Büchern von ihren Klassenkamerad:innen bloßgestellt wird.
15 Jahre später versucht sie, den Buchladen ihrer Großeltern zu retten und trifft dabei auf Max, der ihr einen Deal vorschlägt. Gemeinsam begeben sich die beiden auf eine Reise durch Deutschland und in ihre eigene Vergangenheit. Dabei entdecken sie, dass sie möglicherweise mehr verbindet, als es zunächst den Anschein hat.

Romy und Max sind sympathische Figuren, die schön gezeichnet sind und die Geschichte angenehm tragen. Auch wenn sich hier und da kleinere Logikfehler eingeschlichen haben, bietet der Roman eine süße und unterhaltsame Geschichte, die wunderbar in die (Vor-)Weihnachtszeit passt.

Ein schönes Buch für gemütliche Lesestunden auf dem Sofa, am besten mit einer Tasse Tee und gebrannten Mandeln. Wer eine leichte (Vor-)Weihnachtsgeschichte, die außerdem auch sehr einfühlsam schwerere Themen einbindet, sucht wird hier gut unterhalten.