Vergangenheit und Zukunft
Ich weiß ehrlich gesagt gar nicht so genau, wo und wie ich bei diesem Buch anfangen soll.
Schon der Prolog war unglaublich intensiv und hat einen direkt in die eigene Jugend zurückversetzt. Menschen, und leider auch schon Kinder, können in der Schule unfassbar grausam sein. Gerade heutzutage, mit dem ganzen Internet und den verschiedenen Apps auf dem Handy, nimmt Mobbing noch einmal ganz andere Dynamiken an und kann einen Menschen nachhaltig prägen. Wie sehr sich das auf das weitere Leben auswirken kann, wird am Beispiel von Romy sehr deutlich.
Der Einstieg in die Geschichte fiel mir allerdings zunächst etwas schwer. Es ging alles Schlag auf Schlag und ich hatte das Gefühl, dass mir an einigen Stellen wichtige Hintergründe fehlten, um den Verlauf der Geschichte wirklich nachvollziehen zu können. Gerade die Entscheidung, dass Romy sich plötzlich auf diese Reise einlässt und die beiden gemeinsam unterwegs sind, hätte für mich etwas ausführlicher erzählt werden dürfen. Denn seien wir ehrlich: Würde man sich im echten Leben einfach so auf eine Reise mit einem völlig fremden Menschen einlassen? Ich glaube eher nicht.
Ab der Mitte konnte mich die Geschichte dann aber immer mehr für sich gewinnen. Man lernte Max besser kennen und auch Romys Vergangenheit wurde nach und nach greifbarer. Durch ihre Erfahrungen ist Romy unglaublich vorsichtig und ein absoluter Kopfmensch. Man konnte immer besser verstehen, warum sie so handelt, wie sie handelt, und was in ihr vorgeht.
Als sich das Buch dem Ende zuging, hat mich ein ganz bestimmtes Kapitel dann komplett aus der Fassung gebracht. Selbst wenn man nicht nah am Wasser gebaut ist, dürfte es hier schwierig werden, die Augen trocken zu halten. Die Situation wurde so emotional und nachvollziehbar beschrieben, dass man sich unglaublich gut hineinversetzen konnte und die Gefühle einen einfach mitgerissen haben.
Das Ende hat mir dafür umso besser gefallen. Aus Romys Sicht hätte es meiner Meinung nach kaum schöner und passender laufen können.
Mein Fazit: Ein insgesamt stimmiges, emotionales und schönes Buch, das wichtige Themen aufgreift und zum Nachdenken anregt. Trotz eines etwas holprigen Einstiegs und einiger kleiner Schwächen konnte mich die Geschichte im weiteren Verlauf berühren und überzeugen. Ein Buch, das zeigt, wie sehr uns unsere Vergangenheit prägt und wie wichtig es ist, hinter die Fassade eines Menschen zu schauen.
Schon der Prolog war unglaublich intensiv und hat einen direkt in die eigene Jugend zurückversetzt. Menschen, und leider auch schon Kinder, können in der Schule unfassbar grausam sein. Gerade heutzutage, mit dem ganzen Internet und den verschiedenen Apps auf dem Handy, nimmt Mobbing noch einmal ganz andere Dynamiken an und kann einen Menschen nachhaltig prägen. Wie sehr sich das auf das weitere Leben auswirken kann, wird am Beispiel von Romy sehr deutlich.
Der Einstieg in die Geschichte fiel mir allerdings zunächst etwas schwer. Es ging alles Schlag auf Schlag und ich hatte das Gefühl, dass mir an einigen Stellen wichtige Hintergründe fehlten, um den Verlauf der Geschichte wirklich nachvollziehen zu können. Gerade die Entscheidung, dass Romy sich plötzlich auf diese Reise einlässt und die beiden gemeinsam unterwegs sind, hätte für mich etwas ausführlicher erzählt werden dürfen. Denn seien wir ehrlich: Würde man sich im echten Leben einfach so auf eine Reise mit einem völlig fremden Menschen einlassen? Ich glaube eher nicht.
Ab der Mitte konnte mich die Geschichte dann aber immer mehr für sich gewinnen. Man lernte Max besser kennen und auch Romys Vergangenheit wurde nach und nach greifbarer. Durch ihre Erfahrungen ist Romy unglaublich vorsichtig und ein absoluter Kopfmensch. Man konnte immer besser verstehen, warum sie so handelt, wie sie handelt, und was in ihr vorgeht.
Als sich das Buch dem Ende zuging, hat mich ein ganz bestimmtes Kapitel dann komplett aus der Fassung gebracht. Selbst wenn man nicht nah am Wasser gebaut ist, dürfte es hier schwierig werden, die Augen trocken zu halten. Die Situation wurde so emotional und nachvollziehbar beschrieben, dass man sich unglaublich gut hineinversetzen konnte und die Gefühle einen einfach mitgerissen haben.
Das Ende hat mir dafür umso besser gefallen. Aus Romys Sicht hätte es meiner Meinung nach kaum schöner und passender laufen können.
Mein Fazit: Ein insgesamt stimmiges, emotionales und schönes Buch, das wichtige Themen aufgreift und zum Nachdenken anregt. Trotz eines etwas holprigen Einstiegs und einiger kleiner Schwächen konnte mich die Geschichte im weiteren Verlauf berühren und überzeugen. Ein Buch, das zeigt, wie sehr uns unsere Vergangenheit prägt und wie wichtig es ist, hinter die Fassade eines Menschen zu schauen.