Wie man sich verstecken kann

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meldsebjon Avatar

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Romy und Max haben beide in ihrer Jugend prägende Erlebnisse gehabt. Beide wurden irgendwie in die Öffentlichkeit gezogen. Jeder geht aber auf eine ganz eigene Art damit um: Romy versteckt sich, macht sich irgendwie unsichtbar und lebt nur auf, wenn sie zusammen mit ihrem Großvater in ihrer kuscheligen Buchhandlung ist. Max ist gleich da geblieben, wo er war: Öffentlich. Auch da kann man sich verstecken. Wirklich glücklich sind beide nicht mit der eigenen Stellung, trauen sich aber aus Angst vor Verletzungen nicht, etwas zu ändern.
Romy lebt jetzt in der akuten Angst. ihr gewohntes Leben durch äußere Umstände zu verlieren, geht gezwungener Maßen auf Maxs Angebot ein. Er wird durch Romys Anwesenheit gezwungen, einiges in seinem Leben zu hinterfragen. Aber wird sich bei beiden etwas ändern?
Ein schön geschriebener, irgendwie heimelig geschriebener Roman, der dazu verführt, sich in beide Protagonisten hineinzudenken. Auf einer anderen Ebene geht es auch um Mobbing, die Macht der sozialen Medien und den Druck, der auf Menschen ausgeübt werden kann. Also auch nicht nur schön und harmlos, sondern durchaus auch mit einigem ernsteren Hintergrund.