Winterzauber, aber kein Funke
Romy arbeitet in der Buchhandlung ihres Großvaters, die mit finanziellen Problemen kämpft. Als Max, ein Influencer, eines Tages hereinschneit, prallen zwei Welten aufeinander. Um die Buchhandlung zu retten, muss Romy ihre gewohnte Komfortzone aus Kontrolle, Sicherheit und Routine verlassen.
Eine schlimme Mobbingerfahrung aus ihrer Schulzeit begleitet Romy auch 15 Jahre später noch. Dass solche Erlebnisse Spuren hinterlassen, kann ich gut nachvollziehen. Dennoch ist es mir schwergefallen, eine wirkliche Nähe zu ihr aufzubauen. Ihre Unsicherheit und das ständige Struggeln mit sich selbst, obwohl sie auf die 30 zugeht, konnte ich nicht immer greifen. Mir fehlten die emotionale Tiefe und die persönliche Weiterentwicklung, um ihre Gedanken und ihr Verhalten besser nachvollziehen zu können.
Auch Max, der zunächst die glänzende, oberflächliche Welt der sozialen Medien verkörpert, hat mit seinen eigenen Problemen zu kämpfen. Hinter der Fassade steckt also mehr, als es zunächst scheint.
Jana Crämer verbindet eine winterliche Wohlfühlatmosphäre mit ernsteren Themen wie Mobbing, Selbstzweifeln und Selbstakzeptanz. Die Geschichte hat durchaus schöne Seiten, doch der Funke ist bei mir nicht wirklich übergesprungen. Ich hätte mir gewünscht, den Figuren näherzukommen und ihre Entwicklung intensiver mitzuerleben. Auch die Buchhandlung und die besuchten Städte hätten für mich gerne konkreter benannt werden dürfen. So blieb die Kulisse stellenweise recht anonym.
Die häufigen Begriffe aus der Influencerwelt haben meinen Lesefluss zudem gelegentlich gebremst. Mit einem Gimbal konnte ich zunächst wenig anfangen und musste erst einmal nachschlagen.
Letztlich eine Geschichte mit wichtigen Themen und einer schönen Grundidee, die mich emotional nicht ganz erreichen konnte. Mir haben ein paar überraschende Wendungen und mehr emotionale Tiefe gefehlt. Dennoch ist es eine süße, leichte RomCom für entspannte Lesestunden.
Eine schlimme Mobbingerfahrung aus ihrer Schulzeit begleitet Romy auch 15 Jahre später noch. Dass solche Erlebnisse Spuren hinterlassen, kann ich gut nachvollziehen. Dennoch ist es mir schwergefallen, eine wirkliche Nähe zu ihr aufzubauen. Ihre Unsicherheit und das ständige Struggeln mit sich selbst, obwohl sie auf die 30 zugeht, konnte ich nicht immer greifen. Mir fehlten die emotionale Tiefe und die persönliche Weiterentwicklung, um ihre Gedanken und ihr Verhalten besser nachvollziehen zu können.
Auch Max, der zunächst die glänzende, oberflächliche Welt der sozialen Medien verkörpert, hat mit seinen eigenen Problemen zu kämpfen. Hinter der Fassade steckt also mehr, als es zunächst scheint.
Jana Crämer verbindet eine winterliche Wohlfühlatmosphäre mit ernsteren Themen wie Mobbing, Selbstzweifeln und Selbstakzeptanz. Die Geschichte hat durchaus schöne Seiten, doch der Funke ist bei mir nicht wirklich übergesprungen. Ich hätte mir gewünscht, den Figuren näherzukommen und ihre Entwicklung intensiver mitzuerleben. Auch die Buchhandlung und die besuchten Städte hätten für mich gerne konkreter benannt werden dürfen. So blieb die Kulisse stellenweise recht anonym.
Die häufigen Begriffe aus der Influencerwelt haben meinen Lesefluss zudem gelegentlich gebremst. Mit einem Gimbal konnte ich zunächst wenig anfangen und musste erst einmal nachschlagen.
Letztlich eine Geschichte mit wichtigen Themen und einer schönen Grundidee, die mich emotional nicht ganz erreichen konnte. Mir haben ein paar überraschende Wendungen und mehr emotionale Tiefe gefehlt. Dennoch ist es eine süße, leichte RomCom für entspannte Lesestunden.