Zwischen Buchliebe und Internet-Fame

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Wir lernen Romy kennen, als sie gerade ihren ersten eigenen Buchclub gründen will. Doch das läuft alles andere als gut und hinterlässt große Spuren. Die bekommen wir als Leser zu sehen, als wir sie 15 Jahre später dabei begleiten, wie sie versucht ihren Buchladen zu erhalten. Denn das Buchgeschäft floriert schon lange nicht mehr und das macht ihr und ihrem Opa sehr zu schaffen. Als dann eines Tages Max mit seinem Handy und Gimbal in den Laden stolpert, ist Romy zunächst gar nicht erfreut und schmeißt ihn hochkant wieder raus. Doch er gibt nicht auf und kommt am nächsten Tag wieder. Denn er hat eine Idee und möchte seine Reichweite als Influencer nutzen, um Romys Laden zu retten. Ab dann beginnt eine kleine Reise von einem Buchladen zum nächsten, denn Max möchte sein eigenes Buch bewerben. Der Höhepunkt soll dann in Romys Laden stattfinden.

Eine Geschichte, die berührt und aufzeigt, was das Verhalten von anderen Menschen bei jemandem auslösen kann. Wir begleiten nicht nur Romy dabei, wie sie versucht ihre Ängste in den Griff zu kriegen, sondern auch Max hat sehr mit sich zu kämpfen. Denn als Influencer ist das Leben auch nicht immer nur eitel Sonnenschein. Während ihrer kleinen Reise kommen die beiden sich näher und ich muss sagen, da sich die ganze Geschichte nur in wenigen Tagen abspielt, ging mir das doch alles etwas zu schnell. Aber das ist Geschmackssache. Die Sätze sind meistens sehr kurzgehalten, wodurch es sich sehr schnell lesen lässt, aber manche Sätze waren mir persönlich etwas zu kompliziert geschrieben. Die beiden Charaktere mussten ihrem Leben einiges mitmachen und dass sie am Ende so auftreten können, wie sie es tun, verdient Respekt und ich habe mich sehr über das Happy End gefreut. Auch wenn es anders war, als ich zunächst dachte. Und der heimliche Star ist eindeutig Opa Fritz.