Das Beste, was ich in Bezug auf Trauer seit langem gelesen habe!
In ihrem Buch “Jeder Mensch kann trauern” beschreiben Fee Vogel und Eric Wrede ihre Erfahrungen aus der Arbeit mit trauernden Menschen. Es ist in zwei Teile geteilt. Der erste bezieht sich auf die erste Phase nach dem Verlust eines nahestehenden Menschen. Der zweite auf die Folgezeit, wenn das Leben zunehmend wieder in normalen Bahnen läuft, der Alltag zurückgekehrt ist, aber die Trauer bleibt.
Es wird darauf hingewiesen, dass Trauer nicht nur auftritt, wenn ein lieber Mensch stirbt, sondern es auch viele andere Umbrüche im Leben gibt, in denen Trauer wichtig und angemessen ist. Jede Form von Verlust kann zu Trauer führen. In diesem Buch geht es aber um die Trauer nach Verlust eines Menschen, der Teil des eigenen Lebens war. (Was nicht heißt, dass man Impulse für andere Formen des Verlusts nicht auch mitnehmen könnte!)
Mich hat das Buch sehr berührt, denn es schafft einen sehr liebe- und verständnisvollen Blick auf den Menschen, der sich in Trauer befindet. Es räumt auf mit vielen Klischees und Vorbehalten. Und es beleuchtet die verschiedenen Aspekte von Trauer: über die körperlichen Reaktionen, die Phasen, die Bestattung, die Vernetzung, Trauer für Kinder, Trauer in der Gesellschaft bis hin zu einer festhängenden Trauer, die eventuell professionelle Hilfe braucht.
Das Buch rückt Trauer zurück ins Leben, denn Trauer ist eine Kraft, die uns befähigt, eine Erfahrung zu verarbeiten. Eine Erfahrung, die zu unserem Leben gehört, das aus Beziehungen und Verbindungen besteht, die Erfahrung von Verlust.
Ich habe im Moment keinen akuten Trauerfall. Aber die Lektüre hat mir geholfen, vergangene Trauererfahrungen in meinem Leben zu reflektieren, was gut und was weniger gut gelaufen ist und mir zu erlauben, manches vielleicht nachzubetrauern. Meinen Horizont zu öffnen für zukünftige Erfahrungen.
Es ist für mich ein unglaublich mutmachendes Buch, das zeigt, in der Trauer gibt es kein richtig oder falsch, kein zu kurz oder zu lang. Die Detailliertheit, in der hier die verschiedensten Situationen angesprochen und erklärt werden, kann befreien und entlasten. Auch wenn man vieles schon gehört hat, manches banal erscheint, wird in diesem Buch so liebevoll darauf eingegangen, dass es nochmal eine andere Tiefe bekommt. Jede und jeder erlebt seine eigene Trauer und dennoch kann es Wunder wirken, wenn wir uns darin zusammentun und gemeinsam trauern.
Den Untertitel “Ein Buch für alle, die jemanden verloren haben” würde ich erweitern wollen. Denn ich empfehle das Buch uneingeschränkt auch als Vorbereitung bevor jemand stirbt. Jeder Mensch wird diese Erfahrung in seinem Leben machen und es kann ungemein entlasten, sich schon im Vorfeld Gedanken zu machen. Dabei unterstützt dieses Buch auf hervorragende Art und Weise. Es nimmt Bezug auf viele Allgemeinplätze, die einem im Rahmen von Trauer immer wieder begegnen, und gibt Anregungen, was in der ersten Zeit der Trauer hilfreich sein kann. Das Beste, was ich in Bezug auf Trauer seit langem gelesen habe!
Es wird darauf hingewiesen, dass Trauer nicht nur auftritt, wenn ein lieber Mensch stirbt, sondern es auch viele andere Umbrüche im Leben gibt, in denen Trauer wichtig und angemessen ist. Jede Form von Verlust kann zu Trauer führen. In diesem Buch geht es aber um die Trauer nach Verlust eines Menschen, der Teil des eigenen Lebens war. (Was nicht heißt, dass man Impulse für andere Formen des Verlusts nicht auch mitnehmen könnte!)
Mich hat das Buch sehr berührt, denn es schafft einen sehr liebe- und verständnisvollen Blick auf den Menschen, der sich in Trauer befindet. Es räumt auf mit vielen Klischees und Vorbehalten. Und es beleuchtet die verschiedenen Aspekte von Trauer: über die körperlichen Reaktionen, die Phasen, die Bestattung, die Vernetzung, Trauer für Kinder, Trauer in der Gesellschaft bis hin zu einer festhängenden Trauer, die eventuell professionelle Hilfe braucht.
Das Buch rückt Trauer zurück ins Leben, denn Trauer ist eine Kraft, die uns befähigt, eine Erfahrung zu verarbeiten. Eine Erfahrung, die zu unserem Leben gehört, das aus Beziehungen und Verbindungen besteht, die Erfahrung von Verlust.
Ich habe im Moment keinen akuten Trauerfall. Aber die Lektüre hat mir geholfen, vergangene Trauererfahrungen in meinem Leben zu reflektieren, was gut und was weniger gut gelaufen ist und mir zu erlauben, manches vielleicht nachzubetrauern. Meinen Horizont zu öffnen für zukünftige Erfahrungen.
Es ist für mich ein unglaublich mutmachendes Buch, das zeigt, in der Trauer gibt es kein richtig oder falsch, kein zu kurz oder zu lang. Die Detailliertheit, in der hier die verschiedensten Situationen angesprochen und erklärt werden, kann befreien und entlasten. Auch wenn man vieles schon gehört hat, manches banal erscheint, wird in diesem Buch so liebevoll darauf eingegangen, dass es nochmal eine andere Tiefe bekommt. Jede und jeder erlebt seine eigene Trauer und dennoch kann es Wunder wirken, wenn wir uns darin zusammentun und gemeinsam trauern.
Den Untertitel “Ein Buch für alle, die jemanden verloren haben” würde ich erweitern wollen. Denn ich empfehle das Buch uneingeschränkt auch als Vorbereitung bevor jemand stirbt. Jeder Mensch wird diese Erfahrung in seinem Leben machen und es kann ungemein entlasten, sich schon im Vorfeld Gedanken zu machen. Dabei unterstützt dieses Buch auf hervorragende Art und Weise. Es nimmt Bezug auf viele Allgemeinplätze, die einem im Rahmen von Trauer immer wieder begegnen, und gibt Anregungen, was in der ersten Zeit der Trauer hilfreich sein kann. Das Beste, was ich in Bezug auf Trauer seit langem gelesen habe!