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Douglas Stuart erzählt mit großer Wärme und schonungsloser Ehrlichkeit von Menschen am Rand der Gesellschaft. John of John zieht mich an, weil es offenbar wieder um verlorene Nähe, Sehnsucht und Stolz geht – Themen, die Stuart schon in Shuggie Bain so tief bewegend gezeigt hat. Mich interessiert, wie er diesmal die Grenze zwischen Liebe und Schmerz auslotet und welche neue Perspektive auf das Leben in Schottland er eröffnet. Seine Sprache ist roh und poetisch zugleich – genau das macht seine Bücher so eindringlich.