Deprimierend aber faszinierend

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dana09 Avatar

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Diese Leseprobe hat mich fasziniert, obwohl sie nur deprimierend war. Anfangs lernt der Leser den jungen Cal kennen, der arbeits- und wohnungslos nach seinem College-Abschluss in Edinburgh lebt, mal hier und mal dort übernachtet. Regelmäßig telefoniert er aus einer Telefonzelle mit seinem Vater, einem Diakon im über 400 km entfernten Falabay. Der liest ihm regelmäßig aus der gälischen Bibel vor und Cal muss bei den Bibelgesängen mitsingen.

Da in der Geschichte Telefonzellen, Walkman und Cassetten vorkamen, nehme ich an, dass sie Anfang bis Mitte der 1980er Jahre spielt.

Eines Tages fährt Cal zu seinem Vater in das heimatliche Falabay, ein Kaff auf einer rauen, felsigen Insel. Auch hier ist das Leben nicht einfach. Durch den Besuch bei den McInnes, Nachbarn von Cal´s Vater, bekommt man einen guten Einblick. Die Geschichte bleibt bedrückend - keine Spur von Fröhlichkeit oder Freude. Mehr erfährt man aus der Leseprobe nicht.
Dem Autor gelingt es hervorragend, durch seine einfühlsamen Beschreibungen die Menschen zum Leben zu erwecken.
Und das Buchcover? Außer Farbe und Buchstaben ist nichts zu sehen.