Der queere Roman des Jahres?
Ich habe diese Leseprobe gelesen und seitdem geht sie mir nicht mehr richtig aus dem Kopf. Es ist nicht so, dass ich genau sagen könnte, was passiert ist, eher, dass sich etwas in mir verschoben hat. So ein Gefühl von Nähe, das fast zu viel wird, weil man merkt, wie direkt einen das alles trifft.
John fühlt sich für mich nicht wie eine Figur an, sondern wie jemand, dem man viel zu nah kommt. Unsortiert, widersprüchlich, manchmal kaum greifbar und genau deshalb so echt. Ich hatte ständig das Gefühl, ich müsste ihn irgendwie verstehen, aber gleichzeitig entzieht er sich genau dem. Und vielleicht ist es genau das, was mich so beschäftigt.
Diese queere Ebene ist nichts, was erklärt wird oder sich rechtfertigt. Sie ist einfach da, ganz selbstverständlich, und gerade dadurch so intensiv. Es geht nicht um Kategorien, sondern um das Gefühl, im eigenen Körper und im eigenen Leben nicht fest zu sein. Um dieses Suchen, dieses Ausprobieren, dieses vielleicht auch Verlieren.
Beim Lesen war ich die ganze Zeit ein bisschen angespannt, als würde gleich etwas kippen. Als würde da noch mehr kommen, etwas, das alles in eine andere Richtung zieht. Und ich merke jetzt, wie sehr ich wissen will, was das ist. Vielleicht, weil sich diese Geschichte nicht sicher anfühlt. Nicht abgeschlossen. Nicht beruhigend. Sondern offen und ein bisschen gefährlich. Und genau das lässt mich gerade nicht los.
John fühlt sich für mich nicht wie eine Figur an, sondern wie jemand, dem man viel zu nah kommt. Unsortiert, widersprüchlich, manchmal kaum greifbar und genau deshalb so echt. Ich hatte ständig das Gefühl, ich müsste ihn irgendwie verstehen, aber gleichzeitig entzieht er sich genau dem. Und vielleicht ist es genau das, was mich so beschäftigt.
Diese queere Ebene ist nichts, was erklärt wird oder sich rechtfertigt. Sie ist einfach da, ganz selbstverständlich, und gerade dadurch so intensiv. Es geht nicht um Kategorien, sondern um das Gefühl, im eigenen Körper und im eigenen Leben nicht fest zu sein. Um dieses Suchen, dieses Ausprobieren, dieses vielleicht auch Verlieren.
Beim Lesen war ich die ganze Zeit ein bisschen angespannt, als würde gleich etwas kippen. Als würde da noch mehr kommen, etwas, das alles in eine andere Richtung zieht. Und ich merke jetzt, wie sehr ich wissen will, was das ist. Vielleicht, weil sich diese Geschichte nicht sicher anfühlt. Nicht abgeschlossen. Nicht beruhigend. Sondern offen und ein bisschen gefährlich. Und genau das lässt mich gerade nicht los.