Melancholie und Schweigen
Eine Vater-Sohn-Beziehung unter der Lupe: In John of John erzählt Douglas Stuart mit viel Feingefühl eine schwierige Beziehung zwischen Stadt und Land, Glaube und Leben, Vater und Sohn. Das Setting im Schottland des letzten Jahrhunderts ist lebendig und leicht melancholisch. Die Beziehung der beiden Männer wird dadurch dadurch, dass sie über das Wichtige nicht sprechen können, mit dem Reden über das Beliebige aber dennoch die Verbindung nicht abreißen lassen können oder wollen. Die Figurenzeichnung und die Selbstverständlichkeit des Schreibstils haben mich direkt angesprochen, so dass ich mir sicher bin, dass dieses Buch etwas ganz besonderes ist.