Zwischen Schweigen und Wahrheit – Meine Gedanken zu John
Beim Lesen von John von Douglas Stuart hatte ich zuerst das Gefühl, dass die Geschichte sehr ruhig ist – aber auf eine schwere, fast bedrückende Art. Es ist kein lauter oder schneller Roman. Stattdessen zieht er einen langsam in Cals Welt hinein, und irgendwann merkt man, dass man mitten in seinen Gedanken, Ängsten und seiner Einsamkeit steckt.
Am meisten berührt hat mich die Beziehung zwischen Cal und seinem Vater. Man spürt, dass Liebe da ist, aber sie wird von Schweigen, Religion und Erwartungen überdeckt. Teilweise fand ich das frustrierend, weil man sich wünscht, dass sie einfach ehrlich miteinander reden – aber genau das macht es auch so realistisch. Es gibt Dinge, die unausgesprochen bleiben, vor allem in einer Umgebung, in der man ständig bewertet wird.
Cal selbst wirkte auf mich sehr authentisch. Sein innerer Konflikt, besonders in Bezug auf seine Sexualität, und die Angst, von seiner eigenen Familie nicht akzeptiert zu werden, machen seine Situation wirklich schmerzhaft. Man spürt, wie sehr er zwischen zwei Welten hin- und hergerissen ist: der Freiheit der Stadt und der Enge der Insel. Und irgendwie gehört er in keine von beiden ganz hinein.
Der Schreibstil ist sehr bildhaft und intensiv. Manche Beschreibungen sind so direkt und roh, dass man kurz innehalten muss. Es ist kein leichtes Buch, aber genau das macht seine Wirkung aus – man fühlt es mehr, als dass man es einfach nur liest.
Insgesamt ist John für mich ein leiser, aber sehr kraftvoller Roman über Liebe, Scham und die Schwierigkeit, man selbst zu sein, wenn das Umfeld es nicht zulässt. Ich habe das Buch nicht nur gelesen – ich habe es gespürt.
Am meisten berührt hat mich die Beziehung zwischen Cal und seinem Vater. Man spürt, dass Liebe da ist, aber sie wird von Schweigen, Religion und Erwartungen überdeckt. Teilweise fand ich das frustrierend, weil man sich wünscht, dass sie einfach ehrlich miteinander reden – aber genau das macht es auch so realistisch. Es gibt Dinge, die unausgesprochen bleiben, vor allem in einer Umgebung, in der man ständig bewertet wird.
Cal selbst wirkte auf mich sehr authentisch. Sein innerer Konflikt, besonders in Bezug auf seine Sexualität, und die Angst, von seiner eigenen Familie nicht akzeptiert zu werden, machen seine Situation wirklich schmerzhaft. Man spürt, wie sehr er zwischen zwei Welten hin- und hergerissen ist: der Freiheit der Stadt und der Enge der Insel. Und irgendwie gehört er in keine von beiden ganz hinein.
Der Schreibstil ist sehr bildhaft und intensiv. Manche Beschreibungen sind so direkt und roh, dass man kurz innehalten muss. Es ist kein leichtes Buch, aber genau das macht seine Wirkung aus – man fühlt es mehr, als dass man es einfach nur liest.
Insgesamt ist John für mich ein leiser, aber sehr kraftvoller Roman über Liebe, Scham und die Schwierigkeit, man selbst zu sein, wenn das Umfeld es nicht zulässt. Ich habe das Buch nicht nur gelesen – ich habe es gespürt.