Atmosphärisch beeindruckende Geschichte
Während ich »John of John« gelesen habe, war ich ziemlich beeindruckt davon, wie intensiv die Wirkung ist, obwohl die Geschichte sehr ruhig erzählt wird. Es passiert nicht ständig etwas Großes oder Dramatisches, aber emotional hat mich der Roman trotzdem komplett mitgenommen.
Im Mittelpunkt stehen Cal und sein Vater John, die auf einer abgelegenen schottischen Insel leben. Zwischen den beiden liegt von Anfang an eine gewisse Schwere. Sie verbringen viel Zeit miteinander und scheinen sich trotzdem fremd zu sein. Dieser Widerspruch war deutlich zu spüren. Vieles wird nicht ausgesprochen, sondern zeigt sich in Blicken und anderen Gesten.
Mit Cal habe ich schnell mitgefühlt. Sein innerer Konflikt zwischen Familie, Verpflichtung und dem Wunsch nach einem anderen Leben zieht sich durch das ganze Buch. Besonders beeindruckt hat mich, wie greifbar seine Unsicherheit und Einsamkeit beschrieben werden.
Aber auch die Nebenfiguren haben das Buch für mich besonders gemacht. Vor allem Ella war ein besonderer Charakter. Sie bringt Wärme und manchmal auch Humor in die oft schwere Geschichte. Insgesamt wirken die Figuren sehr menschlich, alle mit ihren eigenen Problemen und Herausforderungen.
Was ich ebenfalls sehr mochte, war die Insel. Die Atmosphäre ist oft melancholisch, aber genau das passt perfekt zur Geschichte.
Der Schreibstil hat mir insgesamt sehr gefallen. Douglas Stuart schreibt intensiv und manchmal fast poetisch. An einigen Stellen war mir das fast ein bisschen zu viel, weil sich manche Beschreibungen recht lange ziehen. Gerade im ersten Drittel hatte ich manchmal das Gefühl, dass die Handlung nur sehr langsam vorankommt. Trotzdem wollte ich immer weiterlesen, weil die Figuren und ihre Beziehungen mich für sich eingenommen haben.
Insgesamt ist »John of John« für mich ein sehr atmosphärischer und emotionaler Roman über Familie, Scham, Sehnsucht und Zugehörigkeit. Kein schnelles Buch und sicher nicht für jede Stimmung geeignet, aber eins, das bei mir noch lange nachwirken wird.
Im Mittelpunkt stehen Cal und sein Vater John, die auf einer abgelegenen schottischen Insel leben. Zwischen den beiden liegt von Anfang an eine gewisse Schwere. Sie verbringen viel Zeit miteinander und scheinen sich trotzdem fremd zu sein. Dieser Widerspruch war deutlich zu spüren. Vieles wird nicht ausgesprochen, sondern zeigt sich in Blicken und anderen Gesten.
Mit Cal habe ich schnell mitgefühlt. Sein innerer Konflikt zwischen Familie, Verpflichtung und dem Wunsch nach einem anderen Leben zieht sich durch das ganze Buch. Besonders beeindruckt hat mich, wie greifbar seine Unsicherheit und Einsamkeit beschrieben werden.
Aber auch die Nebenfiguren haben das Buch für mich besonders gemacht. Vor allem Ella war ein besonderer Charakter. Sie bringt Wärme und manchmal auch Humor in die oft schwere Geschichte. Insgesamt wirken die Figuren sehr menschlich, alle mit ihren eigenen Problemen und Herausforderungen.
Was ich ebenfalls sehr mochte, war die Insel. Die Atmosphäre ist oft melancholisch, aber genau das passt perfekt zur Geschichte.
Der Schreibstil hat mir insgesamt sehr gefallen. Douglas Stuart schreibt intensiv und manchmal fast poetisch. An einigen Stellen war mir das fast ein bisschen zu viel, weil sich manche Beschreibungen recht lange ziehen. Gerade im ersten Drittel hatte ich manchmal das Gefühl, dass die Handlung nur sehr langsam vorankommt. Trotzdem wollte ich immer weiterlesen, weil die Figuren und ihre Beziehungen mich für sich eingenommen haben.
Insgesamt ist »John of John« für mich ein sehr atmosphärischer und emotionaler Roman über Familie, Scham, Sehnsucht und Zugehörigkeit. Kein schnelles Buch und sicher nicht für jede Stimmung geeignet, aber eins, das bei mir noch lange nachwirken wird.