Ein Buch, das nachhallt

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spaetzle5 Avatar

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John of John ist das erste Buch, welches ich von Douglas Stuart gelesen habe und anfangs tat ich mich etwas schwer damit, in das Buch hineinzufinden. Aber ich habe es absolut nicht bereut, weiter zu lesen, denn nun gehört es zu meinen Lieblingsbüchern. Ab der Kapitel, in dem man mehr über Oma Ellas Vergangenheit erfährt, hatte das Buch mich gepackt und ich wollte es gar nicht mehr weglegen.
Die Geschichte von Cal uns seinem Vater John ist eine ruhige Geschichte, in der eigentlich nicht viel aber doch alles passiert. Es ist keine laute Geschichte aber eine Geschichte, die einen ganz leise in ihren Bann zieht und dann nicht mehr loslässt. Sie entführt uns auf die Hebriden, wo die Familie von Cal im strengen kirchlichen Glauben lebt. Cal selbst ist nach Edinburgh geflohen, um der sein zu können, der er ist und seine Liebe so auszuleben, wie er es möchte. Doch sein Vater holt ihn zurück und nach und nach entfalten sich vor dem Leser die Facetten des Vaters und des Sohnes, die sich ähnlicher sind, als sie je vermuten würden. Nach über 500 Seiten ist die Geschichte dann doch schneller zu Ende, als man es erwartet und man wäre gerne noch länger Seite um Seite in das Leben von Cal, John aber auch von Innes, Ella und allen anderen eingetaucht.