Einfühlsam und warmherzig
Ich war total gespannt auf diesen Roman, da ich Shuggie Bain und Young Mungo beide wirklich exzeptionell und großartig fand. Allerdings muss ich sagen, dass es bei mir viel länger gedauert hat, bis ich in diesen Roman richtig eingetaucht bin. Immer wieder habe ich mich gefragt, wann nimmt die Geschichte endlich Fahrt auf.
Ich bin auch tatsächlich weniger begeistert, als bei den beiden Vorgängern, aber dennoch finde ich, dass Douglas Stuart es hervorragend versteht, seine Figuren zum Leben zu erwecken und Sympathien zu schaffen. Großartig, diese Charakterisierungen, in all ihrer Widersprüchlichkeit empfinde ich Achtung, Mitgefühl und Sympathie, allen voran natürlich Cal, dann kommt Innes, die schräge Großmutter, aber auch die Mutter und selbst John hat es geschafft, dass ich seine Gefühle und Ängste verstehe und nachvollziehen kann, obwohl ich natürlich auch sehe, dass er seinem Glück selbst im Weg steht.
Das gesamte Insel Volk wird herrlich beschrieben, die Eifersüchteleien, der Tratsch, das harte Leben, die seltenen und einfachen Ausbrüche in ein anderes Leben, die Partys, Gottesdienste, die Kondome und Haarfärbemittel unter dem Ladentisch.
Stuart hat einen Hang zu Problem Settings, die er ganz hervorragend darstellen kann. Innerfamiliäre Beziehungen, Probleme, Wünsche, Träume, Ausbruchs Versuche, immer gibt es „Helden“, die einen einfach ans Herz wachsen.
Witzig, pointiert, traurig, eine fremde Welt, die doch so nah ist.
Ich bin auch tatsächlich weniger begeistert, als bei den beiden Vorgängern, aber dennoch finde ich, dass Douglas Stuart es hervorragend versteht, seine Figuren zum Leben zu erwecken und Sympathien zu schaffen. Großartig, diese Charakterisierungen, in all ihrer Widersprüchlichkeit empfinde ich Achtung, Mitgefühl und Sympathie, allen voran natürlich Cal, dann kommt Innes, die schräge Großmutter, aber auch die Mutter und selbst John hat es geschafft, dass ich seine Gefühle und Ängste verstehe und nachvollziehen kann, obwohl ich natürlich auch sehe, dass er seinem Glück selbst im Weg steht.
Das gesamte Insel Volk wird herrlich beschrieben, die Eifersüchteleien, der Tratsch, das harte Leben, die seltenen und einfachen Ausbrüche in ein anderes Leben, die Partys, Gottesdienste, die Kondome und Haarfärbemittel unter dem Ladentisch.
Stuart hat einen Hang zu Problem Settings, die er ganz hervorragend darstellen kann. Innerfamiliäre Beziehungen, Probleme, Wünsche, Träume, Ausbruchs Versuche, immer gibt es „Helden“, die einen einfach ans Herz wachsen.
Witzig, pointiert, traurig, eine fremde Welt, die doch so nah ist.