Karges Leben
Eines steht schon einmal fest: John of John von Douglas Stuart ist schon jetzt eines meiner Lieblingsbücher in 2026. Ich hatte mich sehr auf dieses Buch gefreut und bin in keiner Weise enttäuscht worden.
Der neue Roman spielt auch wieder in Schottland, auf den kargen und abgelegenen Äußeren Hebriden, auf der Insel Harris. Die Menschen hier sind wortkarg, über Gefühle wird schon gar nicht geredet. Die meisten sind arm und leben von der Schafzucht und dem Weben von Tweedstoffen. Begleitet wird dieses Leben durch die außerordentlich strenge Moral und Lebensweise der Presbyterianer.
Der junge Cullum und sein Vater John sind die Hauptprotagonisten des Romans. Nach seinem Studium in Edinburgh kommt Cul auf die Insel zurück. In Edinburgh ist er gescheitert, hat zwar sein Studium erfolgreich beendet, ist jetzt aber pleite und hat keine Arbeit gefunden. Insofern bietet ihm das Leben auf der Insel wenigstens ein Dach über dem Kopf. Das er schwul ist, macht die Sache nicht gerade leichter.
Stuart nimmt den Leser mit auf diese Insel und beschreibt dieses Leben zwischen Arbeit, Kirche und (im Fall von John) Selbstverleugnung. Das Buch fasziniert durch seine ruhige Art dem Leser ein Leben nahezubringen, das für den Außenstehenden sehr exotisch und geradezu anachronistisch wirkt. Die Personen werden durchweg sehr lebendig beschrieben, man kann sie vor dem inneren Auge geradezu sehen.
Mir hat dieses Buch sehr gut befallen, es hat mir eine Welt nahegebracht, von der ich nicht einmal wusste, dass es sie noch gibt.
Ganz große Leseempfehlung !
Der neue Roman spielt auch wieder in Schottland, auf den kargen und abgelegenen Äußeren Hebriden, auf der Insel Harris. Die Menschen hier sind wortkarg, über Gefühle wird schon gar nicht geredet. Die meisten sind arm und leben von der Schafzucht und dem Weben von Tweedstoffen. Begleitet wird dieses Leben durch die außerordentlich strenge Moral und Lebensweise der Presbyterianer.
Der junge Cullum und sein Vater John sind die Hauptprotagonisten des Romans. Nach seinem Studium in Edinburgh kommt Cul auf die Insel zurück. In Edinburgh ist er gescheitert, hat zwar sein Studium erfolgreich beendet, ist jetzt aber pleite und hat keine Arbeit gefunden. Insofern bietet ihm das Leben auf der Insel wenigstens ein Dach über dem Kopf. Das er schwul ist, macht die Sache nicht gerade leichter.
Stuart nimmt den Leser mit auf diese Insel und beschreibt dieses Leben zwischen Arbeit, Kirche und (im Fall von John) Selbstverleugnung. Das Buch fasziniert durch seine ruhige Art dem Leser ein Leben nahezubringen, das für den Außenstehenden sehr exotisch und geradezu anachronistisch wirkt. Die Personen werden durchweg sehr lebendig beschrieben, man kann sie vor dem inneren Auge geradezu sehen.
Mir hat dieses Buch sehr gut befallen, es hat mir eine Welt nahegebracht, von der ich nicht einmal wusste, dass es sie noch gibt.
Ganz große Leseempfehlung !