Keine leichte Kost
Dies war mein erstes Buch von Douglas Stuart und ich bin im Grunde ohne Erwartungen und nur aufgrund des Klappentexts, der sich für mich interessant angehört hat, an die Sache herangegangen.
Überschattet wurde die Lektüre für mich davon, dass mich Johns Verhalten eigentlich die ganze Zeit wirklich wütend gemacht hat. Was auf der einen Seite natürlich vom schriftstellerischen Können des Autors zeugt. Auf der anderen Seite war es aber auch anstrengend, weil es mir wirklich sehr nah ging, wie schlecht John alle in seinem Umfeld behandelt, aber gleichzeitig seine Gottesfürchtigkeit über alles stellt, dabei sich aber selbst Tag für Tag versündigt (nach seinem eigenen Verständnis und Glauben). Das war für mich wirklich schwer zu ertragen und hat mir auch ein bisschen das Schöne des Buchs verleidet, das es zweifellos auch gibt.
Da ist zum einen die Sprache, die mich sehr berührt hat, die Darstellung des Lebens auf der Insel, die Entbehrungen, die kleinen Momente des Glücks, das Zwischenmenschliche. Ich wurde richtig hineingezogen und habe mich den so unterschiedlichen Menschen dort wirklich nahe gefühlt.
Es ist keine leichte Kost und das muss es ja auch nicht sein, das echte Leben ist ja auch nicht immer leicht und genau das wird hier ganz meisterhaft und authentisch abgebildet.
Trotzdem hat mich das Buch unterhalten und auch wirklich gefesselt. Wer einen netten Schmöker für zwischendurch sucht, wird hier aber nicht fündig werden.
Überschattet wurde die Lektüre für mich davon, dass mich Johns Verhalten eigentlich die ganze Zeit wirklich wütend gemacht hat. Was auf der einen Seite natürlich vom schriftstellerischen Können des Autors zeugt. Auf der anderen Seite war es aber auch anstrengend, weil es mir wirklich sehr nah ging, wie schlecht John alle in seinem Umfeld behandelt, aber gleichzeitig seine Gottesfürchtigkeit über alles stellt, dabei sich aber selbst Tag für Tag versündigt (nach seinem eigenen Verständnis und Glauben). Das war für mich wirklich schwer zu ertragen und hat mir auch ein bisschen das Schöne des Buchs verleidet, das es zweifellos auch gibt.
Da ist zum einen die Sprache, die mich sehr berührt hat, die Darstellung des Lebens auf der Insel, die Entbehrungen, die kleinen Momente des Glücks, das Zwischenmenschliche. Ich wurde richtig hineingezogen und habe mich den so unterschiedlichen Menschen dort wirklich nahe gefühlt.
Es ist keine leichte Kost und das muss es ja auch nicht sein, das echte Leben ist ja auch nicht immer leicht und genau das wird hier ganz meisterhaft und authentisch abgebildet.
Trotzdem hat mich das Buch unterhalten und auch wirklich gefesselt. Wer einen netten Schmöker für zwischendurch sucht, wird hier aber nicht fündig werden.