Leider langatmig

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buechermaus Avatar

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Im Zentrum der Geschichte steht die Beziehung zwischen dem jungen John und seinem Vater. Es ist ein Porträt zweier Generationen, die am selben Problem zerbrechen: der Unmöglichkeit, in dieser Welt authentisch (queer) zu leben. Es ist gibt Geheimnisse, die jeder spürt, aber niemand ausspricht – ein typisches Motiv für Stuart, das hier jedoch durch die religiöse Komponente noch verschärft wird.

Der Sohn erkennt sich im Vater wieder, doch diese Erkenntnis bringt keine Heilung, sondern nur neue Scham. Diese Konstellation bietet viel Zündstoff, doch Stuart lässt den Konflikt sehr langsam schwelen. Die Interaktionen sind geprägt von dem, was nicht gesagt wird, was zwar psychologisch präzise ist, die erzählerische Dynamik aber oft zum Stillstand bringt. Leider hat mir das Buch nicht so gut gefallen wie erwartet. Der religiöse Überbau hat mich genervt und ich fand es ziemlich langatmig.