Nicht ganz überzeugend
In dem Roman „John of John“ von Douglas Stuart geht es zum einen um einen Vater-Sohn-Konflikt, zum anderen aber auch darum, den für die eigene Persönlichkeit angemessenen Lebensstil u finden.
Da ist zum einen Cal, der nach Ende seines Studiums keinen Job gefunden hat und nach Hause zurückkehrt in die unwirkliche, herbe Landschaft der Hebriden. Er ist schwul, bekennt sich aber seinem Vater gegenüber nicht. Überhaupt zeigt er sich seinem Vater gegenüber ausgesprochen schwach und lässt sich von ihm zum Beispiel so hart verprügeln, dass er noch wochenlang im Gesicht entstellt ist.
John, sein Vater, ist Prediger der Gemeinde und verlangt einen moralisch einwandfreien Lebenswandel. Den er selbst wiederum nicht einhalten kann, weil er ebenso wie sein Sohn schwul ist. Aber auch er kann sich nicht durchringen, seine Neigungen zu offenbaren.
Um die Konstellation auf die Spitze zu treiben, verliebt sich Cal in den heimlichen Geliebten seines Vaters.
Was durchaus eine spannende Konstellation ist, wird sehr schleppend und ausschweifend erzählt.
Nicht überzeugend fand ich, dass John auf der einen Seite den Moralapostel spielt, ohne selbst die geforderten Prinzipien einzuhalten. Und auch nicht überzeugend war mich die Darstellung von Cal: ein Zweiundzwanzigjähriger, der so unter der Knute seines Vaters steht….
Da ist zum einen Cal, der nach Ende seines Studiums keinen Job gefunden hat und nach Hause zurückkehrt in die unwirkliche, herbe Landschaft der Hebriden. Er ist schwul, bekennt sich aber seinem Vater gegenüber nicht. Überhaupt zeigt er sich seinem Vater gegenüber ausgesprochen schwach und lässt sich von ihm zum Beispiel so hart verprügeln, dass er noch wochenlang im Gesicht entstellt ist.
John, sein Vater, ist Prediger der Gemeinde und verlangt einen moralisch einwandfreien Lebenswandel. Den er selbst wiederum nicht einhalten kann, weil er ebenso wie sein Sohn schwul ist. Aber auch er kann sich nicht durchringen, seine Neigungen zu offenbaren.
Um die Konstellation auf die Spitze zu treiben, verliebt sich Cal in den heimlichen Geliebten seines Vaters.
Was durchaus eine spannende Konstellation ist, wird sehr schleppend und ausschweifend erzählt.
Nicht überzeugend fand ich, dass John auf der einen Seite den Moralapostel spielt, ohne selbst die geforderten Prinzipien einzuhalten. Und auch nicht überzeugend war mich die Darstellung von Cal: ein Zweiundzwanzigjähriger, der so unter der Knute seines Vaters steht….