Ruhig, rau, typisch Stuart
Douglas Stuart präsentiert in seinem neuesten Roman "John of John" erneut, was er kann - denn er schreibt wieder einen ähnlichen Roman wie schon seine ersten beiden Romane.
Dieses Mal geht es um Cal, der eigentlich John heißt, aber weil sein Vater auch John heißt, wird er Cal genannt. Cal hat die kleine schottische Insel, auf der sein Vater Pfarrer und Weber traditioneller Stoffe ist, verlassen, um Kunst zu studieren. Aufgrund eines Hilferuf seines Vater kehrt er jedoch zurück. Sein Vater weiß nicht, dass er nach seinem Studium kaum Erfolg hat, auf den Sofas seiner Mitstudierenden schläft und - was das schlimmste für seinen Vater wäre - schwul ist. Aber auch der Vater hat Geheimnisse, die Cal nicht kennt.
Der Inhalt erinnert stark an die anderen Romane des Autors - Schottland, Arbeitermilieu, schwul. Ähnlich auch der Ton in seinem Roman. Die raue, ungeschönte Erzählweise, die Stuart an den Tag legt, lässt keine Romantisierung zu. Sie zeigt die harte Wahrheit, mit der schwule Männer in dieser Gesellschaft klar kommen müssen. Trotzdem wirkt dieser Roman etwas leichter als die anderen. Liegt es an dem, was die Leser:innen wisse, Cal jedoch nicht? Liegt es am Alter des Protagonisten, der gegenüber den anderen Romanen zumindest volljährig ist? Liegt es daran, dass ich durch die anderen Romane schon etwas abgehärtet bin, was dieses Thema betrifft?
Douglas Stuart ist ein guter Autor und schwule, schottische Protagonisten der Arbeiterklasse kann er gut porträtieren. Ich bin nur etwas gesättigt. Den nächsten Roman lese ich vielleicht nicht direkt bei Erscheinung.
Dieses Mal geht es um Cal, der eigentlich John heißt, aber weil sein Vater auch John heißt, wird er Cal genannt. Cal hat die kleine schottische Insel, auf der sein Vater Pfarrer und Weber traditioneller Stoffe ist, verlassen, um Kunst zu studieren. Aufgrund eines Hilferuf seines Vater kehrt er jedoch zurück. Sein Vater weiß nicht, dass er nach seinem Studium kaum Erfolg hat, auf den Sofas seiner Mitstudierenden schläft und - was das schlimmste für seinen Vater wäre - schwul ist. Aber auch der Vater hat Geheimnisse, die Cal nicht kennt.
Der Inhalt erinnert stark an die anderen Romane des Autors - Schottland, Arbeitermilieu, schwul. Ähnlich auch der Ton in seinem Roman. Die raue, ungeschönte Erzählweise, die Stuart an den Tag legt, lässt keine Romantisierung zu. Sie zeigt die harte Wahrheit, mit der schwule Männer in dieser Gesellschaft klar kommen müssen. Trotzdem wirkt dieser Roman etwas leichter als die anderen. Liegt es an dem, was die Leser:innen wisse, Cal jedoch nicht? Liegt es am Alter des Protagonisten, der gegenüber den anderen Romanen zumindest volljährig ist? Liegt es daran, dass ich durch die anderen Romane schon etwas abgehärtet bin, was dieses Thema betrifft?
Douglas Stuart ist ein guter Autor und schwule, schottische Protagonisten der Arbeiterklasse kann er gut porträtieren. Ich bin nur etwas gesättigt. Den nächsten Roman lese ich vielleicht nicht direkt bei Erscheinung.