Scham, Selbsthass und Liebe
Ich habe mit etwas ganz anderem gerechnet, aber wurde nicht enttäuscht. Das Buch trieft vor Scham, Selbsthass, aggressiver Religiösität, Generatstraumata, Einsamkeit, toxischen Dynamiken und Liebe, sowie dem Wunsch sich selbst zu finden in einer Welt, in der andere bereits ein festes Bild von einem gezeichnet haben. Es war definitiv kein einfaches Buch und beim Lesen musste ich immer wieder verdauen. Wir werden mit vielen verschiedenen Blickwinkeln der unterschiedlichen Personen konfrontiert und erleben, wie sie Geheimnisse waren und das Ungesagten sie von innen heraus vergiftet, wie brodelnde Konflikte unter dem Deckmantel nachbarschaftlicher Nettigkeit bleiben.
Das Buch endet recht offen, was für die Handlung sehr passend war, mich aber wegen der noch ungelösten Konflikte rasend macht. Das zeigt aber nur, dass dieses Buch keine Anleitung für „So macht ihr es besser“ ist, sondern „So ist nach wie vor die Realität für viele Leute.“
4.5/5 Sternen, da das Buch manchmal etwas langatmig war. Aber aufgrund der breiten Themen und ihrer Schwere ist die Länge des Schinkens gerechtfertigt ;)
Das Buch endet recht offen, was für die Handlung sehr passend war, mich aber wegen der noch ungelösten Konflikte rasend macht. Das zeigt aber nur, dass dieses Buch keine Anleitung für „So macht ihr es besser“ ist, sondern „So ist nach wie vor die Realität für viele Leute.“
4.5/5 Sternen, da das Buch manchmal etwas langatmig war. Aber aufgrund der breiten Themen und ihrer Schwere ist die Länge des Schinkens gerechtfertigt ;)