Tolle, einfühlsame Geschichte
Der junge John Calum, genannt Cal, kehrt nach seinem Studium auf dem schottischen Festland zurück zu seinem Vater und der Farm der Familie auf den konservativen und, verglichen mit der Großstadt, eintönigen äußeren Hebriden. Er hadert dort mit der Härte und Strenge seines Vaters, dem wenig modernen, einfachen Leben der Inselleute und seiner Homosexualität, die er in der streng gläubigen Gemeinschaft nicht ausleben kann.
Gleichzeitig schätzt er aber auch die raue Schönheit seiner Heimat, mit der er sich dennoch sehr verbunden fühlt. Außerdem fühlt er sich seiner Großmutter verpflichtet, deren Krankheit der Grund für seine Rückkehr war.
Es entspinnt sich ein zwischenmenschliches Auf und Ab in der kleinen Gemeinschaft des Dorfes, in der Cal versucht irgendwie die Erwartungen seines Vaters zu erfüllen ohne sich dabei selbst zu verlieren.
Durch den ganzen Roman zieht sich eine eigenartige Stimmung zwischen trist und schön. Lässt man sich aber auf diese zunächst etwas unwirtlich wirkende Geschichte ein, findet man viele tolle, einfühlsame Momente. Die eigentlich Handlung ist recht reduziert und lässt viel Platz für das Zwischenmenschliche.
Lediglich das sehr offen gehaltene Ende enttäuscht ein bisschen und löst die über den Lauf der Geschichte aufgebauten Erwartungen an die Auflösung der Konflikte zur bedingt und lässt den:die Leser:in etwas unbefriedigt zurück.
Davon abgesehen ist John of John aber eine tolle Geschichte über Homosexualität in kleinen, konservativen Gemeinden der 80er (?).
Gleichzeitig schätzt er aber auch die raue Schönheit seiner Heimat, mit der er sich dennoch sehr verbunden fühlt. Außerdem fühlt er sich seiner Großmutter verpflichtet, deren Krankheit der Grund für seine Rückkehr war.
Es entspinnt sich ein zwischenmenschliches Auf und Ab in der kleinen Gemeinschaft des Dorfes, in der Cal versucht irgendwie die Erwartungen seines Vaters zu erfüllen ohne sich dabei selbst zu verlieren.
Durch den ganzen Roman zieht sich eine eigenartige Stimmung zwischen trist und schön. Lässt man sich aber auf diese zunächst etwas unwirtlich wirkende Geschichte ein, findet man viele tolle, einfühlsame Momente. Die eigentlich Handlung ist recht reduziert und lässt viel Platz für das Zwischenmenschliche.
Lediglich das sehr offen gehaltene Ende enttäuscht ein bisschen und löst die über den Lauf der Geschichte aufgebauten Erwartungen an die Auflösung der Konflikte zur bedingt und lässt den:die Leser:in etwas unbefriedigt zurück.
Davon abgesehen ist John of John aber eine tolle Geschichte über Homosexualität in kleinen, konservativen Gemeinden der 80er (?).