Wenn man nicht offen sprechen kann...
Cal (John Calum MacLeod) kehrt nach seinem Textilstudium in Edinburgh, wo er ohne Job und Wohnung lebte, zurück auf seine Heimatinsel der äußeren Hebriden. Der Mutter seiner Mutter (Ella) geht es schlechter und sein Vater John kann und will sich nicht um sie kümmern. John wohnt als Crofter dort als Schafzüchter und Weber von Tweeds. Während Cal auf der Insel auch seinem ehemaligen Sexpartner Doll begegnet, der ihm aber aus dem Weg geht, will er dem älteren Nachbarn Innes näherkommen. Dieser ist jedoch mit John mehr oder weniger zusammen. Beide wissen voneinander nicht dass sie schwul sind, vor allem da es für den sehr religiösen John auch eine Sünde wäre. So kommt es immer wieder zu Konflikten zwischen John, der zwischen Moral und Liebe gefangen ist, und Cal, der mit langen gefärbten Haaren ins Elternhaus zieht. Zudem gibt es auch noch Cals Mutter.
Das Cover ist jetzt nicht gerade sehr auffällig oder hervorstechend; passt aber irgendwie zum Buch. Die verschiedenen Farben und die Mischung aus hell und dunkel passen hervorragend in mehrfacher Hinsicht.
Der Schreibstil des Autors ist hervorragend; Orte und Charaktere werden bildhaft beschrieben. Auch die verschiedenen Farbnuancen, die genannt werden, machen das Buch noch lebendiger.
Die Ausgangshandlung ist interessant und gleichzeitig auch nichtssagend, sodass man als Leser gespannt ist, wie und was sich alles entwickelt. Und diesbezüglich gibt es einige Entwicklungen rund um die Bewohner der Insel, die John und Cal eigentlich nur peripher betreffen bzw. erst am Ende eine Rolle spielen.
Wobei man aber auch sagen muss, dass das Buch zwischen Seite 100 und 450 auch immer wieder fast unnötige Ausschmückungen und Episoden enthält, die dann etwas langatmig wirken.
Am Ende hingegen geht es dann eher sehr rasant zu.
Zum Ende muss ich auch noch was sagen.: Ich bin nicht wirklich ein Fan von offenen Enden, wenn nicht eine Fortsetzung geplant ist. Nur in Ausnahmefällen ist dies ok, wenn die Fantasie des Lesers angeregt wird und man sich selbst sein Bild oder die Möglichkeiten ausmalen kann. Hier ist es mir dann aber doch zu offen - so als ob eine Fortsetzung eine Option wäre, was aber (soviel ich weiß) nicht geplant ist.
Ich gebe dem Buch aber trotzdem eine Leseempfehlung, weil der Autor es versteht wichtige Themen anzusprechen und dies auch nicht plump oder obszön umsetzt. Wobei obszön jetzt eigentlich nicht böse gemeint ist, sondern explizite Szenen meint, die in dieses Buch aber auch nicht passen würden.
Fazit: Perfekte Message, aber einige Längen und unvollendeter Schluss. 4 von 5 Sternen
Das Cover ist jetzt nicht gerade sehr auffällig oder hervorstechend; passt aber irgendwie zum Buch. Die verschiedenen Farben und die Mischung aus hell und dunkel passen hervorragend in mehrfacher Hinsicht.
Der Schreibstil des Autors ist hervorragend; Orte und Charaktere werden bildhaft beschrieben. Auch die verschiedenen Farbnuancen, die genannt werden, machen das Buch noch lebendiger.
Die Ausgangshandlung ist interessant und gleichzeitig auch nichtssagend, sodass man als Leser gespannt ist, wie und was sich alles entwickelt. Und diesbezüglich gibt es einige Entwicklungen rund um die Bewohner der Insel, die John und Cal eigentlich nur peripher betreffen bzw. erst am Ende eine Rolle spielen.
Wobei man aber auch sagen muss, dass das Buch zwischen Seite 100 und 450 auch immer wieder fast unnötige Ausschmückungen und Episoden enthält, die dann etwas langatmig wirken.
Am Ende hingegen geht es dann eher sehr rasant zu.
Zum Ende muss ich auch noch was sagen.: Ich bin nicht wirklich ein Fan von offenen Enden, wenn nicht eine Fortsetzung geplant ist. Nur in Ausnahmefällen ist dies ok, wenn die Fantasie des Lesers angeregt wird und man sich selbst sein Bild oder die Möglichkeiten ausmalen kann. Hier ist es mir dann aber doch zu offen - so als ob eine Fortsetzung eine Option wäre, was aber (soviel ich weiß) nicht geplant ist.
Ich gebe dem Buch aber trotzdem eine Leseempfehlung, weil der Autor es versteht wichtige Themen anzusprechen und dies auch nicht plump oder obszön umsetzt. Wobei obszön jetzt eigentlich nicht böse gemeint ist, sondern explizite Szenen meint, die in dieses Buch aber auch nicht passen würden.
Fazit: Perfekte Message, aber einige Längen und unvollendeter Schluss. 4 von 5 Sternen