Spannend und abenteuerlich
Eine sehr solide Detektiv- und Abenteuergeschichte im viktorianischen London, die dabei sogar ernste politische Themen mit aufgreift und auch die entsprechenden Fakten zum Ende benennt.
Ich hatte eine Menge Spaß mit den Figuren und ihrem Zusammenhalt sowie allen Interaktionen, und fand auch die Handlungen alle sehr schön gelöst. Nicht so komplex, dass man als Kind nicht folgen könnte, aber auch nicht so simpel, dass man sich beim lesen/hören vorkommt, als würde das Buch einen für doof halten.
Habe ich politische Themen wie Standesunterschiede, Kolonien und Sklaverei erwartet? Absolut nicht. Es hat mich aber sehr positiv überrascht, denn während es wirklich ernste Themen waren, fand ich sie hier durchaus auf eine kindgerechte Art eingebaut. Nicht zu düster, aber auch in keiner Sekunde ansatzweise verherrlicht.
Außerdem passiert die ganze Geschichte über unglaublich viel, aber sie wirkte für mich an keiner Stelle zu voll, sondern ich hatte schon das Gefühl, dass alles seinen Platz hatte.
Das einzige, was mir nicht so gefallen hat, war dass teils Figuren einfach nicht miteinander gesprochen haben, selbst wenn sie direkt nach Dingen gefragt wurden (ich finde eine Szene, die mehr oder weniger sagt "außer euch würde mir keiner glauben" und dann auf die Frage "würde dir keiner was glauben?" aber weggeht und sich weigert was zu sagen, weil "mir glaubt eh keiner" echt extrem übertrieben, und auch wenn sie kurz war, ging sie mir sehr auf die Nerven), und ich persönlich hätte eine Freundschaft zwischen Arzt und Professor etwas cooler gefunden, als dass der Arzt nur ständig wegen des Professors Tochter da war, aber insgesamt trotzdem eine richtig schöne Geschichte, und auch ein wirklich schön gesprochenes Hörbuch, das ich mir wirklich unglaublich gern angehört habe!
Ich hatte eine Menge Spaß mit den Figuren und ihrem Zusammenhalt sowie allen Interaktionen, und fand auch die Handlungen alle sehr schön gelöst. Nicht so komplex, dass man als Kind nicht folgen könnte, aber auch nicht so simpel, dass man sich beim lesen/hören vorkommt, als würde das Buch einen für doof halten.
Habe ich politische Themen wie Standesunterschiede, Kolonien und Sklaverei erwartet? Absolut nicht. Es hat mich aber sehr positiv überrascht, denn während es wirklich ernste Themen waren, fand ich sie hier durchaus auf eine kindgerechte Art eingebaut. Nicht zu düster, aber auch in keiner Sekunde ansatzweise verherrlicht.
Außerdem passiert die ganze Geschichte über unglaublich viel, aber sie wirkte für mich an keiner Stelle zu voll, sondern ich hatte schon das Gefühl, dass alles seinen Platz hatte.
Das einzige, was mir nicht so gefallen hat, war dass teils Figuren einfach nicht miteinander gesprochen haben, selbst wenn sie direkt nach Dingen gefragt wurden (ich finde eine Szene, die mehr oder weniger sagt "außer euch würde mir keiner glauben" und dann auf die Frage "würde dir keiner was glauben?" aber weggeht und sich weigert was zu sagen, weil "mir glaubt eh keiner" echt extrem übertrieben, und auch wenn sie kurz war, ging sie mir sehr auf die Nerven), und ich persönlich hätte eine Freundschaft zwischen Arzt und Professor etwas cooler gefunden, als dass der Arzt nur ständig wegen des Professors Tochter da war, aber insgesamt trotzdem eine richtig schöne Geschichte, und auch ein wirklich schön gesprochenes Hörbuch, das ich mir wirklich unglaublich gern angehört habe!