interessantes Worldbuilding, aber Handlung nicht fesselnd

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fredhel Avatar

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Das Cover ist mir sofort ins Auge gefallen, denn die kleine Juli, die im Räderwerk einer Uhr herumturnt, wirkt auf Anhieb sympathisch. Ihrem haarlosen Begleiter konnte ich zwar weniger abgewinnen, weil er mich stark an eine Nacktkatze erinnert, aber neugierig auf die Geschichte war ich trotzdem. Der Aufhänger klingt auch wirklich spannend, denn eines Tages steht die Welt um Juli herum plötzlich still und die Uhren bleiben dauerhaft bei halb drei stehen. Auf der Suche nach der Ursache gelangt sie in das Innere einer Uhr und reist durch das wirklich schön gestaltete Uhrenland, wo sie sich gemeinsam mit neuen Gefährten einigen Gefahren stellt und am Ende auch erfolgreich ist. Das Buch richtet sich an junge Leser rund um neun Jahre, doch mich konnte die Handlung als Erwachsener leider überhaupt nicht fesseln. Selbst als Kind im Grundschulalter hätte ich dieses Buch gewiss nicht zu Ende gelesen. Obwohl einige gute Ideen in der Geschichte stecken, kam bei mir einfach keine Neugier auf die Auflösung auf. Bis auf Juli konnte mich auch kein anderer Charakter berühren. Das ist letztlich kein Buch, das mich in irgendeiner Altersstufe fasziniert hätte, was angesichts des tollen Covers wirklich schade ist.