Zwischen Momo und Alice im Wunderland
Als plötzlich alle 253 Uhren im Haus ihrer Großmutter um Punkt 14:30 Uhr stehen bleiben, ahnt die fast elfjährige Juli sofort, dass etwas nicht stimmt. Noch seltsamer ist allerdings, dass auch ihre Oma mitten in einer Bewegung wie eingefroren wirkt. Gemeinsam mit dem geheimnisvollen Uhrmacher Thaddäus und dem katzenähnlichen Zeitgeist Trim gelangt Juli durch eine alte Standuhr in das Land der Großen Uhr. Es erwartet sie eine fantastische Welt, in der Wälder, Städte und Flüsse auf einem riesigen Ziffernblatt angeordnet sind und die Zeiger am Himmel ihre Bahnen ziehen. Doch die Zeit ist aus dem Takt geraten, und nur Juli und ihre ungewöhnlichen Begleiter können sie wieder in Bewegung setzen.
Die größte Stärke des Buches ist zweifellos seine außergewöhnliche Welt. Wieland Freund erschafft einen Schauplatz voller origineller Ideen, skurriler Figuren und überraschender Einfälle. Mal begegnet man exzentrischen Hexen, mal seltsamen Zeitgeistern oder Häusern, die sich den gewohnten Regeln widersetzen. Die Geschichte erinnert dabei stellenweise an klassische fantastische Kinderbücher und weckt gelegentlich Assoziationen zu Michael Endes „Momo“ oder Lewis Carrolls „Alice im Wunderland“, entwickelt jedoch einen ganz eigenen Charakter.
Besonders gut gefallen haben mir die zahlreichen Details, die das Uhrenland lebendig wirken lassen. Die Karte auf den Vorsatzseiten erleichtert die Orientierung und macht Lust darauf, Julis Reise Schritt für Schritt zu verfolgen. Auch die stimmungsvollen Kapitelillustrationen tragen viel zur besonderen Atmosphäre bei.
Der Einstieg fiel mir allerdings nicht ganz leicht. Der Leser wird ohne viele Erklärungen direkt in die Handlung geworfen, und manche Zusammenhänge bleiben zunächst bewusst im Unklaren. Dadurch benötigt die Geschichte etwas Zeit, bis man sich in dieser ungewöhnlichen Welt zurechtfindet.
Dennoch überwiegen für mich eindeutig die positiven Aspekte. „Juli im Land der Zeitgeister“ ist ein fantasievolles, spannendes und ideenreiches Abenteuer über Freundschaft, Mut und den Wert der Zeit. Auch wenn es meine Erwartungen nicht vollständig erfüllen konnte, hatte ich viel Freude beim Lesen. Für Kinder ab etwa neun Jahren ist dieses Buch eine klare Empfehlung.
Die größte Stärke des Buches ist zweifellos seine außergewöhnliche Welt. Wieland Freund erschafft einen Schauplatz voller origineller Ideen, skurriler Figuren und überraschender Einfälle. Mal begegnet man exzentrischen Hexen, mal seltsamen Zeitgeistern oder Häusern, die sich den gewohnten Regeln widersetzen. Die Geschichte erinnert dabei stellenweise an klassische fantastische Kinderbücher und weckt gelegentlich Assoziationen zu Michael Endes „Momo“ oder Lewis Carrolls „Alice im Wunderland“, entwickelt jedoch einen ganz eigenen Charakter.
Besonders gut gefallen haben mir die zahlreichen Details, die das Uhrenland lebendig wirken lassen. Die Karte auf den Vorsatzseiten erleichtert die Orientierung und macht Lust darauf, Julis Reise Schritt für Schritt zu verfolgen. Auch die stimmungsvollen Kapitelillustrationen tragen viel zur besonderen Atmosphäre bei.
Der Einstieg fiel mir allerdings nicht ganz leicht. Der Leser wird ohne viele Erklärungen direkt in die Handlung geworfen, und manche Zusammenhänge bleiben zunächst bewusst im Unklaren. Dadurch benötigt die Geschichte etwas Zeit, bis man sich in dieser ungewöhnlichen Welt zurechtfindet.
Dennoch überwiegen für mich eindeutig die positiven Aspekte. „Juli im Land der Zeitgeister“ ist ein fantasievolles, spannendes und ideenreiches Abenteuer über Freundschaft, Mut und den Wert der Zeit. Auch wenn es meine Erwartungen nicht vollständig erfüllen konnte, hatte ich viel Freude beim Lesen. Für Kinder ab etwa neun Jahren ist dieses Buch eine klare Empfehlung.