Bühnenglanz, Dämonenjagd und coole Beats: Unser Ausflug an die K-Pop Academy

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josephine5 Avatar

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Wer kommt aktuell eigentlich noch am Thema K-Pop vorbei? Da ich mich persönlich für jede Art von Musik interessiere, gehört K-Pop für mich definitiv dazu. Als ich „K-Pop Academy: Tanz der Dämonen“ (Band 1) von Mina Finch entdeckt habe, war meine Neugier auf diesen erfrischenden Mix aus Idol-Glamour, harten Tanzbattles und mystischer Dämonenjagd sofort geweckt. Schon das Cover hat mich komplett abgeholt: Es ist super stylisch gestaltet, strahlt pure Ausstrahlung aus und deutet die geheimnisvolle Gefahr perfekt an.

In der Geschichte begleiten wir die junge Hana, für die ein absoluter Traum in Erfüllung geht: Sie hat einen der begehrten Plätze an Seouls berühmtester K-Pop-Akademie ergattert! Doch zwischen harten Choreo-Proben, Gesangsstunden und dem Traum vom großen Bühnenauftritt lauern echte Schatten. Im Verborgenen nähren sich dunkle Dämonen von den Ängsten, Unsicherheiten und dem harten Konkurrenzdruck der Schüler. Gemeinsam mit ihren neuen Freundinnen muss Hana all ihren Mut zusammennehmen und ein gefährliches Doppelleben als Trainee und Dämonenjägerin führen.

Ich habe das Buch heute innerhalb von nur ein paar Stunden komplett durchgelesen! Der Schreibstil ist flüssig, bildhaft und angenehm locker-modern, ohne künstlich oder übertrieben dramatisch zu wirken. Die Mischung aus Idol-Alltag, realistischen Unsicherheiten der Charaktere und dem mystischen Dämonen-Element ist wirklich erfrischend und erinnert im besten Sinne an den coolen Vibe bekannter Netflix-Serien oder Mangas.

Das absolute Highlight für mich war definitiv das interaktive Extra: Über einen QR-Code im Buch konnte ich mir beim Lesen direkt den Original-Song „Lightkeeper“ anhören. Den Beat passend zur Story im Hintergrund laufen zu haben, hat einfach riesigen Spaß gemacht und für das ultimative Academy-Feeling gesorgt!

Ein klitzekleiner Kritikpunkt war für mich, dass im Buch einige spezifische koreanische Begriffe vorkommen, die nicht direkt erklärt werden. Eine kleine Legende am Ende des Buches hätte da super geholfen. So musste ich das eine oder andere Wort kurz online nachschlagen – was meinen Spielfluss zwar ganz kurz gebremst hat, letztlich aber auch interessant war, um noch mehr über die Hintergründe der Kultur zu erfahren.

Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung, begeisterte 5 von 5 Sternen und ich freue mich schon sehr auf den zweiten Band!