Stellenweise eine Nacherzählung des Films

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peachy_bookdreams Avatar

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– Als K-Pop und K-Pop Demon Hunter Fan war ich sehr gespannt auf die Geschichte, leider bietet sie aber nur wenig eigene Ideen. –

Ich habe mir die Hörbuchversion angehört und hier möchte ich ein Lob für die Produktion aussprechen. Am besten gefallen hat mir der eigene Titelsong, der Ohrwurm-Potenzial hat, auch wenn ich ihn jetzt nicht als K-Pop definieren würde, da er komplett auf Englisch ist. Auch die Synchronsprecherin Friedel Morgenstern – die Zoey aus Kpop Demon Hunters gesprochen hat – hat die Geschichte großartig vertont und die zur Situation passenden Soundeinspieler haben für Immersion gesorgt. Das war aber leider für mich auch schon das Positive.

Die Geschichte fühlte sich in vielen Bereichen einfach nur von Kpop Demon Hunters abgekupfert an. Mir war natürlich klar bei dem Cover und Titel, dass es viele Parallelen geben wird, aber ich habe doch auf etwas mehr eigene Ideen gehofft. Vieles wird auch gar nicht genau erklärt und ergibt nur Sinn, wenn man die Welt von Kpop Demon Hunters bereits kennt. Viele Szenen werden viel zu schnell aufgelöst und man springt von einer Stelle zur nächsten, wodurch die Charaktere leider sehr flach blieben. Was mich besonders irritiert hat, war zum Beispiel, dass die Antagonistin ihre Meinung ohne wirkliche Charakterentwicklung einfach so geändert hat, und auch der plötzliche Umgang mit Waffen kam so aus dem Nichts. Das Buch ist natürlich primär an jüngere Leser*innen gerichtet, aber ich glaube, das hätte mich auch als Kind gestört.

Fazit: Die Hörbuchversion und der eigene Titelsong haben mich unterhalten, aber die Geschichte baut sehr auf dem Wissen von Kpop Demon Hunters auf und blieb an vielen Stellen ziemlich flach. 2,5 Sterne