Ein atmosphärisch dichter Irland-Thriller über verlorene Jugend und die Geister von gestern.

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fönbo Avatar

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Es geht um eine Gruppe von Freunden, die nach fünfzehn Jahren wieder aufeinandertreffen, während das Trauma um das Verschwinden ihrer Freundin Kala über allem schwebt.

Die Handlung der Leseprobe baut meisterhaft eine unterschwellige Spannung auf, indem sie die Rückkehr in die alte Heimat als einen schmerzhaften Prozess inszeniert. Im Zentrum stehen die drei Protagonisten Joe, Helen und Mush, die als tiefgründige und vom Leben gezeichnete Figuren sofort mein Interesse geweckt haben.

Der Aufbau der Geschichte ist besonders clever, da er zwischen den verschiedenen Perspektiven und Zeitebenen wechselt, was die Komplexität der damaligen Ereignisse Stück für Stück freilegt.

Colin Walsh schreibt mit einer Intensität und einer Liebe zum Detail, die die Nostalgie der Jugendzeit ebenso greifbar macht wie die Bitterkeit der Gegenwart.

Das Buch verspricht ein packendes Leseerlebnis zu werden, das weit über einen herkömmlichen Krimi hinausgeht.