15 Jahre danach….
Die Geschichte führt uns in eine irische Kleinstadt, in der 15 Jahre nach dem Verschwinden eines jungen Mädchens ihre Leiche gefunden wird. Aus der Sicht ihrer ehemaligen Freunde erfahren wir in wechselnden Perspektiven, was damals geschah - so weit, so gut, doch wirklich begeistern konnte mich der Plot leider nicht. Die Sprache, mit der der Autor hier arbeitet, war mir oft zu grob, zu sehr Slang - gut, das ist Geschmacksache, aber leider beeinflusst die Erzählweise auch die Atmosphäre. Die ist rau und wird immer rauer, je näher man als Leser der Aufklärung des Falles kommt. Kommt hinzu, dass die ersten einhundert Seiten des Romans den Plot aus meiner Sicht nur wenig vorantreiben. Da ist Geduld angesagt, was zu dieser Art von Geschichte nicht passt. Auch auf einige der Brutalitäten in der Story hätte ich gerne verzichtet. Insgesamt kein Buch, bei dem noch Luft nach oben ist.