Anstrengend und zäh

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nähpummelchen Avatar

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Ich hatte mir von *Kala* mehr versprochen. Die Geschichte rund um das Verschwinden von Kala und die Freundesgruppe klang eigentlich spannend, hat sich für mich aber oft ziemlich gezogen. Viele Stellen waren einfach zäh und teilweise auch langweilig.

So vielversprechend die Ausgangslage um das plötzliche Verschwinden einer Freundin, das Jahre später erneut Schatten wirft, so durchwachsen fällt jedoch mein Leseeindruck aus. Besonders anstrengend fand ich die ständigen Zeitsprünge zwischen damals und heute. Die waren nicht immer klar erkennbar, sodass ich öfter überlegen musste, wo ich gerade in der Handlung bin – das hat den Lesefluss ziemlich gestört.

Drangeblieben bin ich vor allem wegen einzelner offener Fragen, zum Beispiel, wie Mush zu den Narben in seinem Gesicht gekommen ist. Gerade das hat mich neugierig gemacht – umso enttäuschender, dass es am Ende gar nicht richtig aufgelöst wird.

Insgesamt ein Buch mit einer guten Idee, das mich aber nicht wirklich packen konnte.