Bleibt hinter meiner Erwartung
Kala von Colin Walsh ist ein atmosphärisch aufgeladener Coming-of-Age‑Krimi, der zwischen Vergangenheit und Gegenwart springt. Im Zentrum steht eine Gruppe Jugendlicher aus einer irischen Kleinstadt, deren Leben durch das mysteriöse Verschwinden ihrer Freundin Kala geprägt wurde. Einige von ihnen kehren Jahre später zurück, und die alten Ereignisse holen sie wieder ein. Es geht um Freundschaft, Schuld, unausgesprochene Wahrheiten und die Frage, wie sehr uns unsere Vergangenheit festhält.
So spannend der Ansatz auch klingt, mich persönlich konnte das Buch leider nicht wirklich überzeugen. Die zahlreichen Perspektivwechsel und oft abrupten Zeitsprünge haben es mir schwer gemacht, eine echte Bindung zu den Figuren aufzubauen. Statt Nähe entstand eher Distanz — die emotionalen Momente, die eigentlich tragen sollten, gingen dadurch ein wenig unter. Auch die Handlung wirkte für mich manchmal zersplittert, sodass ich nur schwer in den Lesefluss kam.
Die Grundidee und das Setting des Romans sind stark, er blieb für mich jedoch insgesamt hinter seinen Möglichkeiten.
So spannend der Ansatz auch klingt, mich persönlich konnte das Buch leider nicht wirklich überzeugen. Die zahlreichen Perspektivwechsel und oft abrupten Zeitsprünge haben es mir schwer gemacht, eine echte Bindung zu den Figuren aufzubauen. Statt Nähe entstand eher Distanz — die emotionalen Momente, die eigentlich tragen sollten, gingen dadurch ein wenig unter. Auch die Handlung wirkte für mich manchmal zersplittert, sodass ich nur schwer in den Lesefluss kam.
Die Grundidee und das Setting des Romans sind stark, er blieb für mich jedoch insgesamt hinter seinen Möglichkeiten.