Die Clique

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msl_kl Avatar

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Helen reist in ihre Heimat, weil sie auf eine Hochzeit eingeladen wurde. Dort trifft sie auf ihre Clique aus Jugendtagen, auch wenn nicht mehr alle leben. Als menschliche Überreste gefunden werden, ist Helens Interesse geweckt. Wurde ihre Freundin Kala endlich gefunden, die damals spurlos verschwand?

Die Geschichte wird aus den Blickwinkeln der einzelnen Cliquenmitglieder erzählt. Nachdem geschildert wird, was gerade in der Gegenwart passiert, schweifen die Charaktere ziemlich ausführlich in die Vergangenheit ab und erzählen, wie sich die Clique gefunden hat und was sie zusammen erlebt haben. Dadurch hat sich der Einstieg ins Buch so sehr gezogen, dass ich es schon beiseite legen wollte, weil das alles sehr langatmig erzählt wird. Etwa nach der Hälfte des Buches wird dies dann aber besser, denn dann konnte der Autor durch die Handlung Spannung aufbauen. Mir war die Geschichte insgesamt zu düster und einzelne Szenen waren sehr unschön zu lesen. Irgendwie wird in Romanen Irland immer als sehr düsteres Land mit vielen bösen, eigenbrötlerischen Menschen dargestellt. Das Ende der Geschichte ist äußerst spannend angelegt. Insgesamt ist das Buch keine leichte Kost und hat gewisse Längen, die man überwinden muss, bis die Spannung einsetzt. Dann jedoch kann man das Buch nicht mehr aus der Hand legen, bis man weiß, was damals passiert ist.