Drei Leben nach einem Verschwinden
2003 verschwindet die 15-jährige Kala aus der kleinen irischen Stadt Kinlough. 15 Jahre später wird ihre Leiche auf einem Baugrundstück gefunden. Zu diesem Zeitpunkt befinden sich drei ihrer damaligen Freunde (wieder) in ihrer Heimatstadt. Aus den Perspektiven von Mush, der Kinlough nie verlassen hat und im Cafe seiner Mutter arbeitet, von Helen, die eigentlich als Journalistin in Kanada lebt und von Joe, der inzwischen ein international erfolgreicher Musiker ist, werden die aktuellen Geschehnisse, Rückblenden und Erinnerungen beschrieben.
Mir hat der Roman von Beginn an gefallen, auch wenn er eher gemächlich beginnt. Trotzdem transportiert er die unterschwellige Spannung und deutet jederzeit an, dass unter der Oberfläche in Kinlough so einiges versteckt ist. Auch die Protagonist:innen Mush, Helen und Ben verbergen zu Beginn des Romans noch einiges, was erst im Laufe der Zeit offenbart wird. So kann man sich als Leser:in stückweise zusammenreimen, was mit Kala passiert sein könnte.
Insgesamt sind nicht alle Protagonist:innen Sympathieträger:innen, dennoch finde ich die Charakterbeschreibungen und die Entwicklung der Protagonist:innen bemerkenswert gelungen. Die drei Hauptcharaktere, Mush, Ben und Helen fand ich zu jederzeit authentisch und wirklich gut herausgearbeitet. Für mich ist das eine der ganz großen Stärken dieses Romans.
Die Suche nach der Wahrheit dominiert den Roman, auch wenn natürlich die aktuellen Leben und Probleme von Helen, Mush und Ben thematisiert werden. Es zeigt sich aber auch eindrücklich, dass Kalas Verschwinden bei allen drei Protagonist:innen deutliche Spuren hinterlassen hat, die sich noch heute in ihrem Denken, Fühlen und Handeln zeigen.
Mich hat „Kala“ sehr gepackt, ich habe den Roman gerne gelesen und würde ihn allen empfehlen, die Geschichten mögen, die sich Zeit lassen. Gleichzeitig kann man als Leser:in gut miträtseln und die Protagonist:innen sind sehr gut herausgearbeitet.
Mir hat der Roman von Beginn an gefallen, auch wenn er eher gemächlich beginnt. Trotzdem transportiert er die unterschwellige Spannung und deutet jederzeit an, dass unter der Oberfläche in Kinlough so einiges versteckt ist. Auch die Protagonist:innen Mush, Helen und Ben verbergen zu Beginn des Romans noch einiges, was erst im Laufe der Zeit offenbart wird. So kann man sich als Leser:in stückweise zusammenreimen, was mit Kala passiert sein könnte.
Insgesamt sind nicht alle Protagonist:innen Sympathieträger:innen, dennoch finde ich die Charakterbeschreibungen und die Entwicklung der Protagonist:innen bemerkenswert gelungen. Die drei Hauptcharaktere, Mush, Ben und Helen fand ich zu jederzeit authentisch und wirklich gut herausgearbeitet. Für mich ist das eine der ganz großen Stärken dieses Romans.
Die Suche nach der Wahrheit dominiert den Roman, auch wenn natürlich die aktuellen Leben und Probleme von Helen, Mush und Ben thematisiert werden. Es zeigt sich aber auch eindrücklich, dass Kalas Verschwinden bei allen drei Protagonist:innen deutliche Spuren hinterlassen hat, die sich noch heute in ihrem Denken, Fühlen und Handeln zeigen.
Mich hat „Kala“ sehr gepackt, ich habe den Roman gerne gelesen und würde ihn allen empfehlen, die Geschichten mögen, die sich Zeit lassen. Gleichzeitig kann man als Leser:in gut miträtseln und die Protagonist:innen sind sehr gut herausgearbeitet.