Fesselndes Leseerlebnis
Selten fühlt sich der Blick zurück so gegenwärtig an wie in Colin Walshs mitreißendem Debütroman „Kala“.
Im Sommer 2003 gehörten Helen, Joe und Mush zu einer unzertrennlichen Clique um die mutterlose und ungestüme Kala Lanann – das strahlende Zentrum ihres Universums. Bis sie kurz darauf spurlos verschwand. Die Ermittlungen blieben ergebnislos und der Fall wurde nie aufgeklärt.
Nach 15 Jahren treffen Helen, Joe und Mush sich in der Kleinstadt Kinlough an der Westküste Irlands wieder.
Helen, arbeitet als freiberufliche Journalistin in Kanada und reist nach Kinlough, um an der Hochzeit ihres Vaters und Pauline teilzunehmen und um Paulines Zwillingsmädchen Donna und Marie, kennenzulernen. Joe, ist ein berühmter Musiker geworden und legt in seinem Heimatdorf Kinlough eine Pause ein um seinen verletzten Arm, zu kurieren. Mush hat Kinlough nie verlassen und führt gemeinsam mit seiner Mutter ein Café.
Ist es Zufall, dass ausgerechnet jetzt menschliche Überreste im Wald nahe einer Baustelle gefunden, werden? Schnell stellt sich heraus, dass es sich um die sterblichen Überreste von Kala handelt. Plötzlich stehen die drei Freunde im Fokus, denn Gegenwart und Vergangenheit prallen heftig aufeinander, denen sie sich stellen müssen.
Im Wechsel erzählen Helen und Mush aus der Ich-Erzähler Perspektive, während Joe aus der ungewöhnlichen Du-Perspektive über ihre Freundschaft zu Kala und ausgelassenener Erlebnisse aus der Vergangenheit und deren Folgen bis in die Gegenwart erzählen. Die Abgrenzung der Erzählungen zwischen der Gegenwart 2018 und der Vergangenheit 2003, ist bei allen drei Protagonisten nicht immer eindeutig.
Wie ein Puzzle zerlegen die drei Freunde jede noch so kleinste Erinnerung, gehen Hinweisen nach und offenbaren immer mehr dunkle Abgründe, die eine überraschende Wendung, in die Geschichte bringt.
Fazit:
Mit „Kala“ ist dem Autor ein Debüt mit einer spannenden Geschichte gelungen, die mir sehr gut gefallen hat Gerade die vielschichtigen Charaktere sind gut ausgearbeitet und konnten mich von Anfang an überzeugen. Insgesamt konnte mich die gesamte Atmosphäre der Geschichte fesseln und sehr gut unterhalten.
Von mir 5 Sterne und eine absolute Leseempfehlung!
Im Sommer 2003 gehörten Helen, Joe und Mush zu einer unzertrennlichen Clique um die mutterlose und ungestüme Kala Lanann – das strahlende Zentrum ihres Universums. Bis sie kurz darauf spurlos verschwand. Die Ermittlungen blieben ergebnislos und der Fall wurde nie aufgeklärt.
Nach 15 Jahren treffen Helen, Joe und Mush sich in der Kleinstadt Kinlough an der Westküste Irlands wieder.
Helen, arbeitet als freiberufliche Journalistin in Kanada und reist nach Kinlough, um an der Hochzeit ihres Vaters und Pauline teilzunehmen und um Paulines Zwillingsmädchen Donna und Marie, kennenzulernen. Joe, ist ein berühmter Musiker geworden und legt in seinem Heimatdorf Kinlough eine Pause ein um seinen verletzten Arm, zu kurieren. Mush hat Kinlough nie verlassen und führt gemeinsam mit seiner Mutter ein Café.
Ist es Zufall, dass ausgerechnet jetzt menschliche Überreste im Wald nahe einer Baustelle gefunden, werden? Schnell stellt sich heraus, dass es sich um die sterblichen Überreste von Kala handelt. Plötzlich stehen die drei Freunde im Fokus, denn Gegenwart und Vergangenheit prallen heftig aufeinander, denen sie sich stellen müssen.
Im Wechsel erzählen Helen und Mush aus der Ich-Erzähler Perspektive, während Joe aus der ungewöhnlichen Du-Perspektive über ihre Freundschaft zu Kala und ausgelassenener Erlebnisse aus der Vergangenheit und deren Folgen bis in die Gegenwart erzählen. Die Abgrenzung der Erzählungen zwischen der Gegenwart 2018 und der Vergangenheit 2003, ist bei allen drei Protagonisten nicht immer eindeutig.
Wie ein Puzzle zerlegen die drei Freunde jede noch so kleinste Erinnerung, gehen Hinweisen nach und offenbaren immer mehr dunkle Abgründe, die eine überraschende Wendung, in die Geschichte bringt.
Fazit:
Mit „Kala“ ist dem Autor ein Debüt mit einer spannenden Geschichte gelungen, die mir sehr gut gefallen hat Gerade die vielschichtigen Charaktere sind gut ausgearbeitet und konnten mich von Anfang an überzeugen. Insgesamt konnte mich die gesamte Atmosphäre der Geschichte fesseln und sehr gut unterhalten.
Von mir 5 Sterne und eine absolute Leseempfehlung!