Gemeinsam
Wegen einer Hochzeit kehrt Helen zurück nach Kinlough in Irland. Fünfzehn Jahre liegt das Verschwinden ihrer Freundin Kala zurück, in dessen Nachgang Helen ihre Heimat verlassen hat. Und nun ist sie wieder da. Genauso wie der Musiker Joe und Mush, der gar nicht erst gegangen ist. So wohl fühlt sich Helen nicht. Es kommen einfach zu viele Erinnerungen hoch. Es ist nie herausgekommen, was damals mit Kala passiert sein könnte. Sie wurde noch einmal von einer Kamera aufgenommen und das war es. Ihr Freundeskreis hat das nicht überstanden. Sie war eben der Mittelpunkt. Und dann werden sterbliche Überreste gefunden.
Eine Heimkehr, die alte Wunden aufreißt, so fühlt es sich für Helen an. Lieber wäre sie in Kanada geblieben. So einfach sagt man eine Hochzeitseinladung nicht mal so ab. Sie gönnt dem Paar sein Glück. Jedoch erinnert sie sich,genauso wie Joe und Mush. Dabei sind die Bilder der Vergangenheit mitunter schwer erträglich und alles andere als angenehm. Bestimmten Wahrheiten muss man sich aber stellen. Und hinzu kommt dieser Fund. Sollte das tatsächlich Kala sein? In diesem Fall wären etliche Fragen zu beantworten. Wohl auch solche, deren Antwort man lieber nicht kennen würde.
Das Verschwinden der jugendlichen Kala ist für ihre Freunde ein traumarisierendes und auch einschneidendes Ereignis. Von ihrer engen Freundschaft, von ihrer Clique bleibt erstmal nichts. Ihre Wege haben sich zerstreut und die Zusammenkunft zu der Hochzeit ist eher dem guten Benehmen geschuldet. Und dennoch erinnern sie sich. Sollte mit dem Auftauchen der sterblichen Überreste doch noch alles geklärt werden können? Handelt es sich überhaupt um das, was von Kala übrig geblieben ist? Die Freunde von damals tauchen erneut in die Vergangenheit ein und auch in der Gegenwart haben sie etliche Fragen zu klären. Geschickt zusammengefügt aus den beiden Zeitebenen und den unterschiedlichen Sichtweisen der handelnden Personen entspinnt sich eine spannende Erzählung, während der sich für die Leser und Leserinnen ein Bild der Dorfgemeinschaft zusammenfügt. Dies erscheint zunächst nicht ungewöhnlich, wird aber immer düsterer. Wer hatte da was zu verbergen? Vielleicht sogar die Freunde selbst? Ob einem der Gang der Story in jedem einzelnen Moment gefällt, mag dahingestellt sein, aber packend zu lesen ist es, wenn man herausfinden möchte, wer hier die Grenzen überschreitet.
3,5 Sterne
Eine Heimkehr, die alte Wunden aufreißt, so fühlt es sich für Helen an. Lieber wäre sie in Kanada geblieben. So einfach sagt man eine Hochzeitseinladung nicht mal so ab. Sie gönnt dem Paar sein Glück. Jedoch erinnert sie sich,genauso wie Joe und Mush. Dabei sind die Bilder der Vergangenheit mitunter schwer erträglich und alles andere als angenehm. Bestimmten Wahrheiten muss man sich aber stellen. Und hinzu kommt dieser Fund. Sollte das tatsächlich Kala sein? In diesem Fall wären etliche Fragen zu beantworten. Wohl auch solche, deren Antwort man lieber nicht kennen würde.
Das Verschwinden der jugendlichen Kala ist für ihre Freunde ein traumarisierendes und auch einschneidendes Ereignis. Von ihrer engen Freundschaft, von ihrer Clique bleibt erstmal nichts. Ihre Wege haben sich zerstreut und die Zusammenkunft zu der Hochzeit ist eher dem guten Benehmen geschuldet. Und dennoch erinnern sie sich. Sollte mit dem Auftauchen der sterblichen Überreste doch noch alles geklärt werden können? Handelt es sich überhaupt um das, was von Kala übrig geblieben ist? Die Freunde von damals tauchen erneut in die Vergangenheit ein und auch in der Gegenwart haben sie etliche Fragen zu klären. Geschickt zusammengefügt aus den beiden Zeitebenen und den unterschiedlichen Sichtweisen der handelnden Personen entspinnt sich eine spannende Erzählung, während der sich für die Leser und Leserinnen ein Bild der Dorfgemeinschaft zusammenfügt. Dies erscheint zunächst nicht ungewöhnlich, wird aber immer düsterer. Wer hatte da was zu verbergen? Vielleicht sogar die Freunde selbst? Ob einem der Gang der Story in jedem einzelnen Moment gefällt, mag dahingestellt sein, aber packend zu lesen ist es, wenn man herausfinden möchte, wer hier die Grenzen überschreitet.
3,5 Sterne