Informativ und spannend
Der Roman "Kala" von Colin Walsh ist eine spannende und informative Milieustudie zu Land, Leuten und Kultur in Irland.
Kern der Handlung ist die Suche nach einer vor vielen Jahren verschwundenen Freundin. Beleuchtet wird das Leben in einer kleinen irischen Küstenstadt, das außerhalb der Saison trist und öde ist. Da kann man schon mal auf eine dumme Idee wie die riskante Fahrradabfahrt kommen um mal einen Nervenkitzel zu haben.
Nachdem die Freunde nach der Schule ihre eigenen Wege gegangen sind, kommen sie nach 15 Jahren wieder zusammen um eine Hochzeit zu feiern. Da die Familien eng verwandt sind, gehören sie alle irgendwie zusammen. Die Stimmung ist allerdings getrübt, da niemand weiß, warum eine von ihnen, Kala, damals verschwunden ist und der Fall nie aufgeklärt wurde.
Der Autor beschreibt die Charaktere der handelnden Personen sehr anschaulich und ausführlich, die eigenen Reflexionen sind jedoch sehr philosophisch und unnötig lang, was den Lesefluss durchaus behindert.
Im Gegenzug dazu kommen die dunklen Machenschaften einiger Personen im Roman um Tierquälerei, Geschäftemacherei, Geldwäsche und Korruption etwas zu kurz um sich ein umfassendes und schlüssiges Bild machen zu können.
Im letzten Teil des Romans überstürzen sich dann auch die Ereignisse, sodaß es zu Unschlüssigkeiten kommt, z.B. die Sache mit den Kampfhunden. Es wird erzählt, dass diese aus ihren Käfigen herausgelassen werden, woraufhin sie etliche Schafe reißen. Etliche Seiten später wird gesagt, sie seien vergiftet worden.
Einige kleine Rechtschreibfehler, die mit etwas Aufmerksamkeit vermeidbar gewesen wären, sind dem Autor nicht anzulasten.
Insgesamt ist der Roman dank des guten Schreibstils sehr unterhaltsam und lehrreich, besonders was das Leben in Irland betrifft.
Kern der Handlung ist die Suche nach einer vor vielen Jahren verschwundenen Freundin. Beleuchtet wird das Leben in einer kleinen irischen Küstenstadt, das außerhalb der Saison trist und öde ist. Da kann man schon mal auf eine dumme Idee wie die riskante Fahrradabfahrt kommen um mal einen Nervenkitzel zu haben.
Nachdem die Freunde nach der Schule ihre eigenen Wege gegangen sind, kommen sie nach 15 Jahren wieder zusammen um eine Hochzeit zu feiern. Da die Familien eng verwandt sind, gehören sie alle irgendwie zusammen. Die Stimmung ist allerdings getrübt, da niemand weiß, warum eine von ihnen, Kala, damals verschwunden ist und der Fall nie aufgeklärt wurde.
Der Autor beschreibt die Charaktere der handelnden Personen sehr anschaulich und ausführlich, die eigenen Reflexionen sind jedoch sehr philosophisch und unnötig lang, was den Lesefluss durchaus behindert.
Im Gegenzug dazu kommen die dunklen Machenschaften einiger Personen im Roman um Tierquälerei, Geschäftemacherei, Geldwäsche und Korruption etwas zu kurz um sich ein umfassendes und schlüssiges Bild machen zu können.
Im letzten Teil des Romans überstürzen sich dann auch die Ereignisse, sodaß es zu Unschlüssigkeiten kommt, z.B. die Sache mit den Kampfhunden. Es wird erzählt, dass diese aus ihren Käfigen herausgelassen werden, woraufhin sie etliche Schafe reißen. Etliche Seiten später wird gesagt, sie seien vergiftet worden.
Einige kleine Rechtschreibfehler, die mit etwas Aufmerksamkeit vermeidbar gewesen wären, sind dem Autor nicht anzulasten.
Insgesamt ist der Roman dank des guten Schreibstils sehr unterhaltsam und lehrreich, besonders was das Leben in Irland betrifft.